Bischof Franz Jung hat die von Pfarrer Johannes Hofmann (69), Teampfarrer im Pastoralen Raum "Schwarzach am Main – Sankt Benedikt", erbetene Resignation bewilligt und versetzt ihn mit Wirkung zum 1. Januar 2023 in den dauernden Ruhestand. Für die langjährigen treuen und guten Dienste in der Seelsorge sprach der Bischof ihm den oberhirtlichen Dank aus, teilt das Bistum Würzburg in einem Pressebericht mit.

Hofmann wurde 1953 in Aschaffenburg geboren. Nach dem Abitur in Aschaffenburg studierte er in Würzburg und Jerusalem. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 27. Juni 1981 in Würzburg zum Priester. Als Kaplan wirkte Hofmann in Amorbach und Würzburg-Heilig Kreuz. 1984 wurde er Pfarrer in Maibach sowie Kuratus von Hambach, Holzhausen und Pfändhausen. 1989 übernahm er zusätzlich die Aufgabe des Beauftragten für Priesterfortbildung und theologische Erwachsenenbildung im Dekanat Schweinfurt-Nord.

1993 wechselte Hofmann als Pfarrer nach Kürnach und Oberpleichfeld. Von 1994 bis 1995 übernahm er zusätzlich die Aufgabe des Jugendseelsorgers des Dekanats Würzburg-rechts des Mains. Von 1995 bis 2005 war Hofmann dort Dekan. 2000 wurde er auch Mitglied im Diözesanpastoralrat. 2003 wurde er zusätzlich zum Pfarrer von Estenfeld und zum Kuratus von Mühlhausen ernannt.

2005 wurde Hofmann Pfarrer von Volkach, Astheim, Escherndorf und Fahr. Bischof Friedhelm Hofmann errichtete 2010 die Pfarreiengemeinschaft "Sankt Urban an der Mainschleife, Volkach" und ernannte ihn zum Leiter. Von 2008 bis 2015 war Johannes Hofmann zudem Dekan des Dekanats Kitzingen. 2018 übernahm er auch das Amt des Präses der Kolpingsfamilie Volkach. Seit 2021 ist Hofmann Teampfarrer im Pastoralen Raum "Schwarzach am Main – Sankt Benedikt".