Großer Bahnhof zum 100. Geburtstag für Margarete Will, geborene Brenner, in Albertshofen. Die äußerst liebenswerte, quirlige und noch bemerkenswert rüstige Jubilarin erblickte am 20.Januar 1923 das Licht der Welt.

Für jeden ihrer vielen Gäste, die aus nah und fern zur Geburtstagsfeier gekommen waren, hatte sie ein nettes Wort parat. Bürgermeister Horst Reuther reihte sich in die Schar der Gratulanten mit dem Heimattaler der Gemeinde in Bronze und einem Geschenkkorb ein. Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder übermittelte seine Glückwünsche mit Urkunde, Münze und einer Silber-Medaille mit dem Bildnis der „Patronia Bavaria“. Landrätin Tamara Bischof gratulierte Margarete Will mit einem Blumenarrangement.

Ein Leben lang hat die Jubilarin für ihre Familie gesorgt. Jeden Tag kochte sie für ihre berufstätige Tochter Erika und Schwiegersohn Werner das Mittagessen. Dann kamen manchmal noch die Enkel Melanie und Bernd und die Urenkel Marcel, Lukas und Jonas dazu. „Da musste man schon improvisieren! „Heute helfe ich nur noch beim Kochen“, erzählt sie verschmitzt und strahlt über das ganze Gesicht.

Sie liest mit sehr großem Interesse die Tageszeitung, die Fernsehzeitung, die Apotheker-Zeitung und das Sonntagsblatt. Sämtliche Fernseh-Sendungen von „Wer weiß denn so was?", über Nachrichten bis hin zu "Sturm der Liebe" und "Rote Rosen" oder "Dahoam ist Dahoam" kommen wie aus der Pistole geschossen. „Dann ist mein ganzer Tag fast rum“, lacht sie verschmitzt.

Mit Begeisterung hört sie die CDs von den Gottesdiensten der Kirchengemeinde. Elf Jahre half Margarete Will im Feierabendkreis in der Organisation mit. Pfarrer Otto Goelkel intonierte für sie auf seinem Waldhorn „Vergiß nicht zu danken dem ewigen Herrn, er hat dir viel Gutes getan!“

Die Jubilarin ist ein echtes Höpper-Urgewächs, genau wie ihr Mann Hans Will, dem sie am 1. April 1951 in der St. Nikolauskirche ihr Ja-Wort gab. Seit 33 Jahren ist Margarete Will Witwe.