Nach pandemiebedingter Pause fand wieder eine Jahreshauptversammlung der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Kreisgruppe Kitzingen, in Marktsteft statt. Erstmals wählten die Mitglieder eine Frau zur neuen Vorsitzenden der Kreisgruppe. Folgende Informationen sind einer Pressemitteilung der GdP Unterfranken entnommen.

Für den Vorstand begrüßte Daniel Väthröder zahlreiche Mitglieder und Gäste. In seinem Rechenschaftsbericht ließ Väthröder die vergangenen Jahre Revue passieren und freute sich über den leicht zunehmenden Mitgliederstand der viertgrößten Kreisgruppe der GdP in Unterfranken. 

Die 34-Jährige ist die erste Frau an der Spitze der GdP-Kitzingen

Nach der Entlastung der Vorstandschaft standen Neuwahlen auf dem Programm. Nachdem der bisherige Vorsitzende Martin Wegener nach seiner Versetzung zur Polizeiinspektion Ochsenfurt nicht mehr zu Wahl gestanden hatte, wurde Tanja Enck einstimmig zur neuen Vorsitzenden der Kreisgruppe Kitzingen gewählt.

Die 34-jährige Ermittlungsbeamtin der Polizeiinspektion Kitzingen ist somit die erste Frau an der Spitze der GdP-Kitzingen. Als Vertreter wählte die Versammlung mit 100 Prozent der Stimmen Thomas Schleßing von der VPI Würzburg-Biebelried. Ebenfalls einstimmig gewählt wurden Claudia Kressmann (Schriftführerin), Otmar Senft (Finanzvorstand und Seniorenvertreter) sowie als Beisitzer Kristian Herrling, Lilian Laacke, Daniel Väthröder und Thomas Grümpel.

Geplanter Neubau der Polizeiinspektion Kitzingen

Zu den ersten Gratulanten gehörte der unterfränkische GdP-Bezirksvorsitzende Christian Schulz. In seinem Grußwort berichtete er über aktuelle Polizeithemen aus Unterfranken und Bayern. Der geplante Neubau der Polizeiinspektion Kitzingen liegt ihm sehr am Herzen: "Wir hoffen, dass wir mit dem Projekt zeitnah in die Genehmigungs- und Detailplanung kommen. Gerade bei der aktuellen Baukostensteigerung sollte der zwingend erforderliche Neubau nicht in Zeitverzug geraten."

Ebenso dürfe man einen Neubau der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried langfristig nicht aus den Augen verlieren, obwohl die aktuelle Haushaltslage diesbezüglich eher angespannt ist. "Allerdings wurde damals im Jahr 2002 die ehemalige US-Militärliegenschaft am Funkturm in Dettelbach als Provisorium bezogen und der Zahn der Zeit nagt unaufhörlich und kostenintensiv an den Gebäuden weiter", mahnte Schulz.

Ehrungen für bis zu 60 Jahre Mitgliedschaft

Freudige Gesichter gab es bei den Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für folgende treue GdPler gab es eine Urkunde und ein Präsent: Andre Dobrowald (zehn Jahre), Daniel Väthröder (20 Jahre), Klaus Ziegler, Raimund Nöth und Irmgard Rügamer (jeweils 40 Jahre), Hermann Wirsching (50 Jahre) und für 60 Jahre Mitgliedschaft Alfred Dietl.