Gute Nachrichten hatte Obernbreits Bürgermeisterin Susanne Knof am Mittwochabend in die Sitzung des Gemeinderats mit gebracht. Die Baugenehmigung für den Ersatzneubau und die Erweiterung des Kindergartens ist da. "Dem Neubau steht somit nichts mehr im Wege", so die Bürgermeisterin. Die kleineren Auflagen im Bescheid könnten einfach erfüllt werden.

Auf Nachfrage eines Bürgers gab die Bürgermeisterin die Kosten für das Ausweichquartier für die Kinder bekannt: 2021 waren da Planungskosten in Höhe von 6500 Euro angefallen, im Jahr 2022 waren das für Fundamente, Anschlüsse und weitere Arbeiten rund 265 000 Euro. Die Container auf der Pröschelswiese mitten im Ort mussten wegen des nahen Breitbachs aufwändig mit Stelen fundamentiert werden, was die Kosten in die Höhe trieb.

Die Jugend soll ihre Einrichtungswünsche äußern

15 jüngere Jugendliche waren am 13. Januar zur offiziellen Eröffnung des Jugendhauses anwesend. Die Bürgermeisterin hofft, dass sie auch weiter ins Haus kommen und ihre Wünsche zur Komplettierung der Einrichtung äußern. Noch nicht ganz so rund läuft es offenbar bei den älteren Jugendlichen. Die Gemeinde sei auch hier offen für Ideen, bislang fehlten aber wohl Rückmeldungen.

Allerdings scheint es Kontakte der Jugendlichen zum Kreisjugendring zu geben. "Es ist unser Bestreben, dass hier etwas passiert und Leben ins Jugendhaus kommt", so Knof. Verantwortlichkeiten müssten aber geklärt werden.

Fördergeld für den Platz vom "Schätzleinshäusla"

Der Platz auf dem das ehemalige und zwischenzeitlich abgerissene "Schätzleinshäusla" stand, wurde mit Mitteln aus dem Regionalbudget der ILE Maindreieck gestaltet. Nun liegt der abschließende Förderbescheid vor, der sich auf 7655 Euro beläuft.

Die Bürgermeisterin bedankte sich beim Team um Stefan Scherer, das am Wochenende wieder die Weihnachtsbäume der Obernbreiter eingesammelt hat. Wie immer stellte Scherer dabei den Schlepper.