Landauf, landab werden die Weichen für den Netzausbau von schnellem Internet in den Kommunen gestellt. In Albertshofen will der Anbieter Deutsche Glasfaser den gesamten Ort kostenlos mit Glasfaserkabeln für schnelleres Internet erschließen und die Gemeinde hat bereits eine Wegenutzungsvereinbarung mit dem Anbieter geschlossen.

Von November bis März kommenden Jahres läuft dann die Nachfragebündelung und wie Bürgermeister Horst Reuther in der Ratssitzung bekannt gab, wurde auf den 15. November um 18 Uhr im Rathaus ein Multiplikatorenabend terminiert. Dazu werden die Damen und Herren des Gemeinderats, Vereinsvorstände und gut vernetzte Persönlichkeiten eingeladen und sie sollen das Vorhaben in die Bevölkerung tragen. Eine Woche später, am 22. November, um 18.30 Uhr, findet dann in der Gartenlandhalle ein Infoabend für alle Bürgerinnen und Bürger statt. Daneben wird an Montagen und Donnertagen ein Servicepunkt im Rathaus für interessierte Bürger eingerichtet.

Ziel des Anbieters ist es, mindestens 33 Prozent der Bevölkerung für sich zu gewinnen, ansonsten wird der kostenlose Netzausbau hinfällig.

Weitere Themen im Albertshöfer Rat waren:

Bei der Gestaltung des Rathausvorplatzes hat die Ratsrunde beschlossen, eine Zisterne bauen zu lassen. Das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) hat die Zisterne als förderfähig eingestuft, weil sie der Funktion des künftigen Platzes dient. Die Kosten sollen sich auf annähernd 15.000 Euro belaufen und die Zisterne gleich bei den Abdichtungsarbeiten am Rathaus mitgebaut werden. Auf dem Rathausvorplatz wird auch ein Backhäusle errichtet, aber nicht komplett mit Bruchsteinen verkleidet, sondern nur der Sockel.

Das ALE hat seit einigen Jahren das Regionalbudget aufgelegt, mit dem kleinere Projekte mit einem Fördersatz von 90 Prozent bezuschusst werden. Die Ratsrunde beschloss jetzt, weiterhin die restlichen zehn Prozent zu tragen und auf Vorschlag des Bürgermeisters will die Gemeinde die Errichtung einer Skaterrrampe für das kommende Jahr beantragen sowie die Aufstellung von Bänken am Radweg entlang des Mains.

Aus dem Regionalbudget zu fördernde Kleinprojekte können auch Vereine beantragen, deswegen fand diese Woche eine hybride Infoveranstaltung im Hauptort der interkommunalen Allianz Mainland, Dettelbach, für Ratsmitglieder und Vereinsvorstände aus den Mitgliedskommunen der Allianz statt.