"Als wir am 1. September 1988 den zweigruppigen Kindergarten eröffneten, hat wohl niemand geglaubt, dass daraus mal eine Kindertagesstätte mit sechs Gruppen und 123 Kindern wird", freute sich Sabine Schubert, die für die Diakonie Bamberg-Forchheim die Bamberger Kita Philippus leitet, beim Jubiläumsfest. Dabei sind diese Zahlen demnächst schon wieder überholt: Am 6. Mai dieses Jahres rückten die Bagger an und hoben die Grube aus für die dritte Kinderkrippengruppe, berichtet das Diakonische Werk Bamberg-Forchheim.

Mit einem bunten Jubiläumsfest für Mitarbeiter, Eltern und Kinder wurden 30 Jahre Kindergarten Philippus und zehn Jahre Kinderkrippe "Zwergenträume" gefeiert. Bereits Ende 1977 hatte ein erstes Gespräch im Rathaus der Stadt unter Beteiligung der evang.-luth. Gesamtkirchengemeinde und des Diakonischen Werkes (damals Innere Mission) über die Planung und den Bau eines Kindergartens im Bereich des damals neuen Klinikums am Bruderwald stattgefunden. Eröffnet wurde er 1988. 40 Kinder starteten offiziell am 1. September in ihre Kindergartenzeit; schon wenige Wochen später waren alle 50 Plätze belegt.

Große Nachfrage

Als für die ersten Kindergartenkinder die Schulzeit begann, kam die Nachfrage nach einer Betreuung der "Großen" auf. Die Schulkindbetreuung wurde ins Leben gerufen, zunächst auf Probe, dann als fester Bestandteil der Kita Philippus. Genutzt wurden anfangs Räumlichkeiten des benachbarten Gemeindezentrums. Als das direkt neben dem Kindergarten befindliche Pfarrhaus frei wurde, wurde es zum Hort umgebaut. Die Nachfrage nach Krippenplätzen für die Kleinsten führte dann vor zehn Jahren zur Eröffnung der Kinderkrippe "Zwergenträume", die die Diakonie in Kooperation mit der Sozialstiftung Bamberg verwirklicht hat. red