Die Koordinierende Kinderschutzsstelle (KoKi - Netzwerk frühe Kindheit) des Landkreises Lichtenfels ist im präventiven Kinderschutz aktiv. Die Mitarbeiterinnen der KoKi, Carmen Fischer und Jasmin Morgenroth, haben die Aufgabe, ein Netzwerk aller Professionen aufzubauen und zu pflegen, die werdende Eltern und Eltern mit Kindern von null bis drei Jahren beraten und begleiten.
Bei dieser Netzwerkarbeit organisiert die KoKi-Stelle jährlich ein Treffen zum Thema Kinderschutz. In den letzten Jahren wurde bereits über körperliche Misshandlung und Vernachlässigung referiert. In diesem Jahr fand die Veranstaltung über das Thema sexuelle Gewalt gegen Kinder im Diözesanhaus der Bildungshäuser Vierzehnheiligen statt.
Die Leiterin des Sachgebiets Jugend und Familie, Lydia Brückner, und die KoKi-Mitarbeiterinnen konnten zahlreiche Gäste begrüßen und als Referentin Sabine Heppel. Die Diplom-Sozialpädagogin ist im Allgemeinen Sozialen Dienst des Stadtjugendamts Erlangen beschäftigt, schwerpunktmäßig im Bereich sexuelle Gewalt gegen Kinder. Weiterhin arbeitet sie als Familien- und Traumatherapeutin in eigener Praxis.
Heppel verdeutlichte die zentralen Unterschiede im Vorgehen bei Hinweisen auf körperliche Misshandlung oder Vernachlässigung und dem bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch. Anhand zahlreicher Beispiele zeigte sie, dass dabei ein besonders sensibles Vorgehen notwendig ist.
Der lebendig gestaltete Vortrag stieß bei den rund 70 Fachkräften aus dem Bereich früher Hilfen auf reges Interesse. Während einer Pause hatten die Teilnehmer zudem die Möglichkeit, Informationsmaterial zum Thema zu sichten und miteinander ins Gespräch zu kommen. red