Auf der großen, neu angesäten Wiese vor dem Waldkindergarten gibt es für die großen und kleinen Füchse des Waldkindergartens viel zu entdecken: Insekten, Rehe, Vögel und Hasen fühlen sich dort wohl, und auch die Waldkinder freuen sich riesig über die Wiese und die vielen Tiere und Blumen. Gemeinsam mit Pächter Matthias Murrmann überlegten die "Füchse", wie sie die Wiese in Zukunft mitnutzen können, aber auch wie ein achtsamer Umgang mit den dort wachsenden Gräsern und Blumen und natürlich auch mit den Tieren aussehen muss. Danach stand fest, dass die Waldkinder ab sofort einen Teil dieser Wiese nutzen dürfen, um Tiere und Pflanzen zu beobachten, Fußball zu spielen, Drachen steigen zu lassen ...

Groß war die Freude der Kinder aber auch darüber, dass sie gemeinsam mit Matthias Murrmann und dem Waldteam einen Apfelbaum und einen Birnbaum am Rand der Wiese pflanzen durften. Für diese Bäume übernehmen die "Füchse" auch die Patenschaft und wollen diese gut versorgen, um hoffentlich auch bald selbst Obst ernten zu können.

Deshalb hieß es für die Waldkinder erst einmal, tüchtig mit anzupacken und zu arbeiten. Ausgestattet mit Schubkarren und Schaufeln wurden die Pflanzlöcher ausgegraben, ein Drahtgeflecht als Mäuseschutz in das Loch gelegt, die Bäume eingepflanzt und gut gewässert. Um die frisch gepflanzten Bäume vor hungrigen Rehen und Hasen zu schützen, wurde eine Manschette angebracht, damit sie gut und sicher wachsen und groß und stark werden können. Demnächst pflanzt Murrmann noch Hecken zwischen die Bäume, so dass die Bäume gut geschützt sind und noch mehr Lebensraum für viele Tiere entsteht. red