Oberthulba — 13 Kinder der Johannes-Petri-Volksschule Langendorf/Fuchsstadt haben gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sabine Friedrich für die Bewohner des Seniorenhauses in Oberthulba musiziert. Ursprünglich als kleines Orchesterkonzert der Bläserklasse geplant, durchkreuzte auch hier die Pandemie alle Vorbereitungen. Seit November war das Musizieren in Gruppen nicht mehr erlaubt. Deshalb fand die Veranstaltung nun coronakonform im Freien statt. Die Schüler spielten solistisch sowie in kleinen Besetzungen.

Auf beiden Seiten war die Aufregung groß. Immerhin hatten die Kinder ihren ersten öffentlichen Auftritt mit ihren Instrumenten. Auch die Seniorinnen und Senioren waren voller Vorfreude, da es die erste Veranstaltung seit Langem war, heißt es in einer Pressemitteilung der Johannes-Petri-Volksschule.

Die Bewohner lauschten auf dem Balkon und an der geöffneten Verandatüre den Kindern und ihren weihnachtlichen Weisen. Mancher wurde zu Tränen gerührt. Begleitet wurden die Kinder auf einem E-Piano von Lehrerin Sabine Friedrich.

Die Seniorinnen und Senioren bedachten die Beiträge mit reichlich Applaus. Heimleiterin Bettina Fenn zeigte sich erfreut über den musikalischen Eifer der Kinder.

Als Bonbon brachten die Kinder selbstgebastelte Sterne mit, die von Lehrerin Kerstin Hansel mit Schülerinnen und Schülern der Schule angefertigt worden waren. Schließlich wurde jeder junge Musiker mit einem kleinen Weihnachtspäckchen belohnt. Zudem gab es eine Spende in die Notenkasse der Bläserklasse. Die Verantwortlichen hoffen, dass das Wiedersehen bei einem ersten Orchesterkonzert erfolgen kann. red