Der Diözesan-Caritasverband Würzburg organisiert eine Spendenaktion, die vom 14. bis 20. März in allen bayerischen Diözesen stattfindet. "Der Krieg in der Ukraine stellt alles in den Schatten und wird auch für die Frühjahrssammlung der Caritas in den bayerischen Diözesen eine Herausforderung", heißt es in einer Pressemitteilung des Ordinariats Würzburg. Viele Menschen hätten bereits großzügig für die Arbeit der Caritas in der Ukraine und auf den Fluchtrouten durch Osteuropa gespendet und unterstützten außerdem Frauen und ihre Kinder, die hier ankommen.

Jeder Euro könne nur einmal gespendet werden, ist man sich bei den sieben Caritas-Diözesanverbänden in Bayern bewusst. Deshalb ergehe die dringende Bitte an die Spenderinnen und Spender, die Arbeit für alle von Not Betroffenen großzügig zu unterstützen. Corona habe viele Familien stark belastet, die in der Sozial-, der Schuldner- und Insolvenzberatung Hilfe suchten. Die derzeit explodierenden Energiepreise könnten die Armut weiter verschärfen, sagt Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbands Würzburg.

Schwerpunkt der Frühjahrssammlung sei die Sorge um Kinder, die unter der Sucht ihrer Eltern massiv zu leiden haben. In der Diözese Würzburg werden die Sammlungen von den katholischen Pfarreien (Kirchenstiftungen) organisiert. Wer keine Möglichkeit hat, über eine Pfarrei zu spenden, kann sich direkt an den Caritasverband für die Diözese wenden.

Spendenkonten: LIGA-Bank Würzburg, IBAN DE39 7509 0300 0003 0009 90, oder Sparkasse Mainfranken, IBAN DE42 7905 0000 0042 0073 69. Unter www.caritas-wuerzburg.de/ich-will-helfen/spenden-stiften/onlinespende/ kann auch online gespendet werden. red