Auch Kinder begegnen bereits dem Tod. Ein geliebtes Haustier stirbt, vom Tod eines entfernten Verwandten oder eines Nachbarn wird gesprochen oder ein Großelternteil stirbt. Der erste Impuls vieler Erwachsener ist es, die Kinder vor der Begegnung mit dem Tod zu schützen. Doch Sterben, Tod und Trauer gehören auch zum Leben von Kindern und müssen keinen schlimmen Schaden anrichten. Denn Kinder können trauern. Kindern ist zuzutrauen, den Trauerprozess bewältigen zu können. Dabei brauchen sie Unterstützung.
Das Evangelische Bildungswerk und die evangelische Kirchengemeinde St. Johannis Rödental laden zu einem Informations- und Gesprächsabend am Dienstag, 21. März, um 19.30 Uhr in das Gemeindehaus am Beetäcker 2 in Rödental ein. Bei dieser neuen Veranstaltungreihe mit dem Titel "Impulse zum Leben" werden immer zwei Fachleute sich dem Thema aus ihrer Sicht nähern.
Das erste Gespräch in dieser Reihe zwischen dem Kindertherapeuten Dieter Schwämmlein und Pfarrerin Susanne Thorwart wird das Thema "Wie Kinder trauern und wie wir sie begleiten können" aus pädagogisch-therapeutischer und religiös-seelsorgerlicher Sichtweise beleuchtet. Die Moderation hat der Diplompädagoge Rolf Schilling vom Evangelischen Bildungswerk übernommen. Der Eintritt ist frei. Anfragen an das Bildungswerk unter Telefon 09561/75984 oder per E-Mail: ebw@ebw-coburg.de. red