Auch wenn in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise nur ganz wenig gefeiert wurde und viele Kirchweihfeste ausgefallen sind, in Strössendorf wird die Kerwa dennoch stattfinden. Allerdings geschieht dies unter Einhaltung der Vorschriften und Abstandsregelungen. Kulinarische Kirchweihspezialitäten gibt es ab Donnerstag bis einschließlich Montag. Aufgrund der derzeitigen Situation findet in diesem Jahr auch kein Hahnenschlag auf dem Dorfplatz statt, die Biergärten werden bei geeignetem Wetter jedoch geöffnet sein. Der Höhepunkt des kirchlichen Lebens ist der Kirchweihgottesdienst am Sonntag, der ebenfalls ohne Kirchenparade und Mitwirkung der Altenkunstadter Musikanten vonstatten geht. Er ist um 9.30 Uhr als sogenannter "Klappstuhl-Gottesdienst" auf dem Dorfanger mit Beteiligung der Organisten Roland Schöps und des Evangelischen Posaunenchors vorgesehen. Das Pfarramt bittet nach Möglichkeit, einen Klappstuhl zur Andacht mitzubringen. Der Gottesdienst am Kirchensonntag in der Kreuzbergkirche fällt aus. Strössendorf findet im Jahre 1180 seine erste urkundliche Erwähnung, als der Bamberger Bischof Otto dem Kloster Langheim die Übernahme von Besitzungen des Rudolf von Widence bestätigte. dr