Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Kersbach, Dietmar Schneider, konnte eine volle Fahrzeughalle zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Unter den Gästen waren Bürgermeister Franz Streit (CSU) sowie KBR Oliver Flake, KBI Ernst Messingschlager und KBM Willi Kupfer.
Nach einem Gedenken an die gestorbenen Mitglieder und den üblichen Versammlungsregularien ließ der Vorsitzende das Jahr Revue passieren. Schneider konnte feststellen, dass die Zusammenarbeit in der Wehr perfekt funktioniere und auch das Gesellige nicht zu kurz komme.


Neue Schwerpunkte

Der seit September amtierende neue Kommandant Klaus Hofmann ging ebenfalls auf das Jahr 2015 ein. Das Gesicht der Feuerwehr verändere sich. "Das bedeutet nicht, dass die Aufgaben weniger werden. Aber die Schwerpunkte der Arbeit verlagern sich", sagte er.
Die Wehr, die derzeit 59 aktive Mitglieder hat, wurde in den zurückliegenden zwölf Monaten im Durchschnitt drei Mal im Monat zu Einsätzen gerufen. Der erste Einsatz 2015, welcher zwei Menschenleben forderte, sei eine besondere Herausforderung gewesen. 60 Prozent der Einsätze finden zwischen 7 und 18 Uhr statt. Dies sei wichtig zu wissen, weil damit die Tagesalarmsicherheit gewährleistet werden müsse.
Der Jugendwart Christian Höhn konnte über die vielen Aktivitäten der Jugend berichten. Bei Wettkämpfen stehe nicht die Platzierung im Vordergrund, sondern der Umstand, dass man draus immer wieder Erfahrung sammeln könne.
Da der Kommandant nicht mehr als Kassier des Vereins zur Verfügung stand, wurde eine Neuwahl des Kassiers notwendig. Einstimmig wurde Sabine Hofmann gewählt. Da sie vorher Beisitzerin war, musste auch dieses Amt neu besetzt werden. Hier wurde Christian Seiler einstimmig gewählt. Sowohl Bürgermeister Franz Streit als auch Kreisbrandrat Oliver Flake stellten in ihren Grußworten fest, dass eine Stadtteilfeuerwehr wie die Kersbacher wichtig sei. "Die Leistungen der Wehr sind beachtlich", sagten die beiden Redner.
Oliver Flake wurde von der Feuerwehr Kersbach mit einem Bildband über seine Zeit von 2003 bis zum Juli 2015 geehrt. "Was mit einem Anruf und Gesprächen begonnen hat, soll hier noch einmal als Erinnerung für Flake zusammengefasst werden. Dass einmal der höchste Feuer-schützer des Landkreises Forchheim aus Hessen kommt, ist einmalig. Das nennt man Glück für die Feuerwehr", dankte Schneider Oliver Flake.
Gerhard Hoch