Die CSU Kersbach bemängelte wiederholt die nach wie vor bestehende Raserei im Ortskern, die selbst durch die ICE-Baustelle notwendige provisorisch eingerichtete Ampelanlage nicht merklich einzudämmen ist, schreibt die CSU in einem Pressebericht. "Die Problematik wurde bereits mehrmals an verantwortlicher Stelle im Ordnungsamt platziert, jedoch ohne bisherigen Erfolg", heißt es in diesem weiter. Ein von der CSU-Stadtratsfraktion eingebrachter Antrag an den Forchheimer Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) mit den Verkehrsproblematiken der Forchheimer Stadtteile blieb bisher ohne Resonanz, sagt die CSU.
"Die mit bereits großer Verzögerung verbundene Hochwasserschutzmaßnahme für den Schutz der Kersbacher Bürger muss nun endlich finanziell festgezurrt und im Haushalt 2017 entsprechende Berücksichtigung finden, damit die Baumaßnahmen endlich beginnen können", so der Vorsitzende der Kersbacher CSU, Reiner Freund.


Gepflegter Friedhof

Großen Unmut in der Kersbacher Bevölkerung bereitet auch der Zustand des örtlichen Friedhofs. Jedes Dorf im Landkreis Forchheim verfüge über einen ordentlich gepflegten Friedhof, nur Kersbach nicht, so die Meinung vieler Kersbacher Bürger.
Hier richtet die CSU die Bitte an das Gartenamt, die Pflege nach Möglichkeit in regelmäßigen Abständen durchzuführen, wohl wissend, dass die personelle Situation in den städtischen Betrieben sehr eingeschränkt ist.
Die Ausweisung und Planung künftiger Baugebiete im Forchheimer Stadtteil Kersbach sei grundsätzlich zu begrüßen und würde die Abwanderung in Nachbargemeinden sicher deutlich reduzieren, dennoch müsse hierbei die Infrastruktur wie Schule und Kindergarten Kersbachs schritthalten können, ist sich die CSU sicher.
Nach Informationen der CSU soll auch ein lang ersehnter Nahversorger in die künftigen Planungen mit einfließen. Es besteht jedoch die Befürchtung, dass sich dieser dann zu weit vom Ortskern befinden könnte. red