Denkmalenthüllung und Festakt mit Ausstellungseröffnung: Das Kersbacher Jubiläumsjahr - 1000 Jahre ersturkundliche Erwähnung und 600 Jahre Erhebung zur Pfarrei - erlebt nach mittlerweile über 15 von insgesamt fast 25, teils mehrtägigen Veranstaltungen in den kommenden Tagen seinen Höhepunkt.


Ökumenische Segnung

Am Freitag, 27. Oktober, wird um 16 Uhr das vom Heimatverein Forchheim gestiftete Denkmal im "Alten Schulgarten" neben der Kirche enthüllt und gesegnet. Es greift sowohl die ersturkundliche Erwähnung als auch die Erhebung zur Pfarrei auf. Deshalb ist auf der Bronzetafel unter anderem die Kirche als Namensgeber und die Heilige Ottilie als Kirchenpatronin dargestellt. Die Zeremonie soll folgenden Ablauf haben: Nach der Begrüßung durch Ludwig Preusch (Ortsvereine) hält Dieter George, Vorsitzender des Heimatvereins Forchheim, eine Ansprache. Weitere Ansprachen folgen. Grußworte sprechen auch Regionaldekan Martin Emge und Pfarrer Michael Krug, die eine ökumenische Segnung des Denkmals vornehmen. Für die musikalische Umrahmung des Ganzen sorgt der Gesangverein "Cäcilie" Kersbach .


Greif beleuchtet Ortsjubiläum

Am Samstag, 28. Oktober, findet ab 15 Uhr der Festakt mit Ausstellungseröffnung in der Schulturnhalle statt.
Hauptredner ist Thomas Greif, ein gebürtiger Kersbacher, der schon zu seiner Studienzeit zur Ortsgeschichte geforscht hat. Der Heimatverein Forchheim hat bereits zum 975-jährigen Bestehen des Ortes eine diesbezügliche Publikation von ihm veröffentlicht.
Greif will in seinem Referat "Mehr als 1000 Jahre! Das Kersbacher Ortsjubiläum unter der historischen Lupe" jedoch über den "historischen Tellerrand" Kersbachs hinauszuschauen.


Ausstellung wird eröffnet

Im Anschluss wird eine Ausstellung zur Orts-, Pfarrei- und Vereinsgeschichte eröffnet. Diese ist am Sonntag, 29. Oktober, und am Dienstag, 31. Oktober, jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Darüber hinaus soll sie unmittelbar nach den Herbstferien den Grundschulkindern in einer eigenen Führung zugänglich gemacht werden. red