In der jüngsten Stadtratssitzung standen die Finanzen Weismains einmal mehr im Mittelpunkt. Kämmerin Carmen Bezold hatte die Jahresabrechnung der Stadt Weismain für das Haushaltsjahr 2018 erstellt.

Im Haushaltsjahr 2018 kam es zu geringfügigen höheren Ausgaben, die noch vom Stadtrat zu genehmigen waren. Insgesamt ist es trotz immenser Investitionsausgaben durch Zuschüsse gelungen, die Verschuldung zurückzuführen. Hat der Schuldenstand zum Ende des Jahres 2017 noch rund 19,6 Millionen Euro betragen, waren es am 31. Dezember 2018 rund 18 Millionen Euro. Dies ist eine Prokopfverschuldung von 3750 Euro. Der Stadtrat hat in einer seiner vergangenen Sitzungen der Entwurfsplanung für den Ersatzanbau an das Feuerwehrgerätehaus in Weismain bereits grundsätzlich zugestimmt. Grund dafür ist, dass eine Sanierung des mit Mängeln behafteten Kellers wenig Sinn macht und so ein Ersatzbau am Feuerwehrhaus favorisiert wird. Zwischenzeitlich hat das Architekturbüro Fleischmann Michelau den Bauantrag für das Vorhaben eingereicht. Da das Vorhaben den Festsetzungen des Bebauungsplanes Feldteile III entspricht, konnte das gemeindliche Einvernehmen einstimmig erteilt werden.

Der Katholische Kindergarten St. Anna hatte um Überlassung von Räumen in der benachbarten Grundschule für den Betrieb eines Kinderhortes gebeten. Im Einvernehmen mit der Schulleitung wurde für das Schuljahr 2018/19 eine Übergangslösung gefunden, mit der Vorgabe des Landratsamtes, dass bis zum Beginn des Schuljahres 2019/20 eine dauerhafte Lösung herbeigeführt wird. Inzwischen ist es so, dass eine Einigung mit der Schulleitung dahingehend erzielt wurde, dass zwei Räume in der Grundschule nach Schulschluss für die Hausaufgabenbetreuung und ein Raum ganztägig als Aufenthaltsraum für den Kinderhort genutzt werden können. Erforderlich ist jedoch nun ein zweiter Aufenthaltsraum. Auf Nachfrage von Janine Brunecker (GUB) erklärte Kämmerin Carmen Bezold, dass in Weismain die Zahl von Kindern in den letzten zehn Jahren ansteigend sei. Als dauerhafte Lösung soll der zweite Aufenthaltsraum in Form einer Modulbauweise (Container) realisiert werden.

Die Vorteile lägen dabei klar auf der Hand. Ein Container passe ins vorhandene Bild, auch vom Fundament her seien keine Probleme zu erwarten und die Haltezeit eines Containers betrage rund 25 Jahre erklärte Bürgermeister Udo Dauer (CSU). Der Stadtrat stimmte dem Vorschlag zu. rdi