Auf ein erfolgreiches und prall gefülltes Jahr blickte die Kelbachtaler Blasmusik Prächting kürzlich bei ihrer Jahreshauptversammlung zurück, aber auch die Planungen für die neue Saison haben bereits begonnen.
Wie Erste Vorsitzende Claudia Hatzold berichtete, habe sich die Zahl der Mitglieder im vergangenen Jahr um eines auf 154 erhöht. Ein Kind hat mit der Ausbildung auf der Klarinette begonnen. Hendrik Nüßlein am Schlagzeug sowie Kathrin Weidner ( Querflöte) und Lisa Müller (Klarinette) legten das Musikerabzeichen in Silber ab und bekamen hierfür ein Präsent des Vereines. Zweite Vorsitzende Kathrin Geglein ließ die Termine des Jahres 2015 Revue passieren. Hierbei zeigte sich, dass insgesamt 92 Termine zu absolvieren waren. Für die Musiker und das Vorstandsteam war es also durchaus ein anstrengendes Jahr.


Auftritte gut besucht

Dirigent Andreas Schatz beleuchtete das abgelaufene Jahr aus musikalischer Sicht. Die Auftritte seien durchweg gut gewesen. Sehr gut habe man sich bei den beiden Auftritten auf der Seebühne in Bad Staffelstein präsentiert. Gleiches gelte für das Wertungsspiel in Burgebrach, wo man bei nahezu unerträglichen Temperaturen ein sehr gutes Ergebnis mit 92 Punkten erreichen konnte.
Ein weiterer Höhepunkt sei sicherlich auch das Adventskonzert gewesen, das sehr gut besucht war. Hier habe man ein abwechslungsreiches Programm dargeboten und der Dirigent bedankte sich nochmals bei den Solisten an den Trompeten und der Sängerin Martina Leepa, die für manchen Gänsehautmoment gesorgt habe. Auch in diesem Jahr werde man wieder ein Adventskonzert bieten, schon viel früher werde es aber eine Premiere in Prächting geben. Für den 23. April lud der musikalische Leiter zum ersten Frühlingskonzert in die "Musikscheune" ein.


Leichter Verlust

Aus dem Kassenbericht ergab sich, dass ein leichter Verlust zu verzeichnen war. Ein Problem sei dabei, dass immer weniger Feste gefeiert würden, bei denen eine Blasmusik zum Einsatz komme. Dadurch werde es immer schwerer, ausreichende Einnahmen zu erzielen.
Die Kassenprüfer bestätigten eine geordnete und übersichtliche Kassenführung, so dass dem gesamten Vorstand die Entlastung ausgesprochen wurde.
Präsente überreichte die Vorsitzende Claudia Hatzold schließlich an die ausgeschiedenen Wanderwarte, die sich über mehrere Jahrzehnte um den Kelbachtaler Höhenweg gekümmert hatten und lud zu einer fränkischen Brotzeit ein. Dabei führte Ehrendirigent Anton Zenk Dias aus den frühesten Jahren der Kelbachtaler Blasmusik vor und so mancher war überrascht, wie der Vater oder Großvater früher ausgesehen hat. Ein paar Tage später trafen sich dann die Musiker in der Jugendherberge in Königsberg zu einem Trainingslager für das anstehende Frühlingskonzert. Viele Stunden wurde dabei teils in Kleingruppen geübt und so manche Passage zerlegt und wieder zusammengefügt.
Dabei waren altbekannte Titel ebenso zu hören wie Stücke aus dem Schlagerbereich und aus der modernen Blasmusik, aber auch ein ganz altes Musikstück wurde aus dem Archiv gezogen. Man darf also auf das Konzert gespannt sein. Die Musiker hatten jedenfalls trotz aller Anstrengung viel Spaß beim Proben, aber auch bei den Freizeitaktivitäten und nach dem Wochenende so manchen Ohrwurm im Kopf. red