Im Vereinslokal der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenbach beendete die Höchstadter Junge Liste (JL) ihr Vereinsjahr. Stadtratsfraktion und Vorstand ließen der Rückschau eine gemeinsame Weihnachtsfeier folgen.
Bürgermeister Gerald Brehm (ebenfalls JL) dankte dem Nachwuchs der Freien Wähler für die Unterstützung bei städtischen Großprojekten und JL-Vorsitzender Axel Rogner legte bei der Feier, die mit Musik umrahmt wurde, einen umfangreichen Tätigkeitsbericht vor.
"Die Junge Liste ist in über 25 Jahren zu einer starken politischen Kraft gewachsen", sagte Gerald Brehm. Besonders dankbar, so der Höchstadter Rathauschef in seiner Ansprache, sei er dafür, dass seine Gruppierung immer noch wachse. "Viele Parteien stagnieren oder schrumpfen. Unsere Mitgliederzahl steigt dagegen stetig", vermeldete er.
Für Brehm sind dies erste Früchte der behutsam vorangetriebenen personellen Verjüngung. "Wir nehmen verstärkt die Jugend in die Pflicht. Das schafft zeitliche Freiräume und bringt neue Ideen", sagte er. Zudem, so das Stadtoberhaupt, profitiere die Junge Liste von ihrer transparenten Politik. "Wir verfolgen seit Jahren eine klare Linie zum Wohle aller. Das merken die Bürger und geben positive Rückmeldung - wie zuletzt bei den Bürgerversammlungen"
Dies waren Positionen, die auch der im Oktober mit 100-prozentiger Zustimmung im Amt bestätigte JL-Vorsitzende und Kreisrat Axel Rogner unterstrich, "sonst wäre es niemals möglich, innerhalb von vier Wochen über 5000 Unterschriften zu sammeln. Wir haben das für unser Bürgerbegehren gegen die StuB (Stadt-Umland-Bahn) geschafft", betonte Rogner. "Damit haben wir dem Bürger viel Geld gespart".


Geselligkeit großgeschrieben

Politik ist, auch dies wurde an der Weihnachtsfeier der Jungen Liste deutlich, für Mitglieder und Funktionäre nicht alles. Wie in einem unpolitischen Verein schreiben die Höchstadter Freien Wähler Geselligkeit groß.
Eine Tatsache, die Axel Rogner in seinem kompaktenTätigkeitsbericht anschaulich machte. Beteiligungen an der Höchstadter Kerwa und dem Altstadtfest fanden sich darin ebenso wie ein Oktoberfestbesuch. "Knapp 100 Freunde unserer Gruppierung haben sich diesmal mit Irene Häusler auf den Weg nach München gemacht", so der Vorsitzende. Man könne optimistisch in die Zukunft schauen.
Auch die Weihnachtsfeier der Jungen Liste selbst war gut besucht - kein Stuhl im Schwarzenbacher Feuerwehr-Heim war leer geblieben. Ein großes Publikum also für Martin Oberle (Trompete) und Alisa Rogner (Gitarre), die für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten. Beide ernteten für ihren Einsatz großen Applaus - und wurden bei bekannten Weihnachtsliedern wie "Oh Tannenbaum" oder "Alle Jahre wieder"
stimmkräftig unterstützt.
Andächtig still war es dagegen, als Margarete Ulbrich mit zwei Weihnachtsgeschichten auf die nahenden Festtage einstimmte - bevor ein von Stadtrat Josef Bessler gestiftetes Wildbret auf den Tisch kam und den kommunalpolitischen Jahresausklang auch für den Gaumen wohltuend abrundete. ez