Zu einer Verzögerung kann es beim Bau des neuen Heßdorfer Feuerwehrhauses kommen. Wie Verwaltungsleiter Martin Hofmann in der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtete, wurde kein Angebot für die Fensterarbeiten eingereicht, weshalb diese nun erneut ausgeschrieben werden müssten. Die Rohbauarbeiten wurden Ende Januar abgenommen, derzeit werden durch die Firma Nendel die Dacharbeiten ausgeführt.

Vergeben wurde in der Sitzung der Auftrag für den Einbau der fernmelde- und informationstechnischen Anlagen, dabei bekam die Firma Elektro Curis aus Fürth für ein Angebot von knapp 110 000 Euro den Zuschlag. Die Kostenberechnung hatte ursprünglich gut 90 000 Euro betragen, die Steigerung resultiert aus Datendosen im Besprechungsraum Obergeschoss, der Funkanlagenvorbereitung, der Video-Überwachung, passiver Funktechnik, der Einbruchmeldeanlage, Mehrungen bei Installationstechnik, der Ausstattung des Außenwaschplatzes und der Ausstattung des ABC-Zuges.

Wartung ist inklusive

Außerdem waren in der Ausschreibung Wartungsverträge für die Brandmeldeanlage und für die Einbruchmeldeanlage enthalten. Beide Vertragsentwürfe sind auf einen Zeitraum von vier Jahren abgestellt und beinhalten vierteljährliche Inspektionen und eine jährliche Überprüfung. Die enthaltenen Wartungsleistungen machen im Mindestgebot der Firma Curis einen Betrag in Höhe von 13 142,36 Euro aus. red