Zum Artikel "Busfahrer vergisst die Gremsdorfer Schüler" in der Ausgabe vom 12. April:

In meiner Eigenschaft als Verkehrsreferent des Elternbeirats am Gymnasium Höchstadt muss ich den Bericht auf das Schärfste kritisieren. Alle Beteiligten haben sich sehr viel Mühe gegeben, die Einschränkungen, die durch den Neubau der Aischbrücken entstehen, zu lösen. Es gab Informationsveranstaltungen, über die der Fränkische Tag auch berichtet hat. Wir vom Elternbeirat wurden rechtzeitig informiert, wurden zu Informationsveranstaltungen eingeladen und haben diese Informationen über die Klassenelternsprecher weitergegeben.
In der Anlaufphase steht die gesamte Situation unter besonderer Beobachtung. Landratsamt, OVF und Busunternehmer haben öffentlich erklärt, sofort einzugreifen, wenn Mängel zu erkennen sind. Zusätzlich hat die Schulleitung großzügige Regelungen zugesagt, um baustellenbedingte Verspätungen zu behandeln. Die Anlaufphase ist erforderlich, da es keine Möglichkeit gibt, die Entwicklung der Verkehrströme in Höchstadt vorherzusagen.
Die Busfahrer, die ich im Laufe meines achtjährigen Engagements kennengelernt habe, üben ihren Beruf mit großer Sorgfalt und hohem Verantwortungsgefühl aus. Dies ist auch sehr wichtig, weil die Kinder einen starken Bewegungsdrang haben und sowohl im Bus als auch an den Haltenstellen toben. Die Fahrer müssen die Situation im Bus, an den Haltenstellen und vor allem den Straßenverkehr im Auge behalten, um die Kinder sicher zu transportieren. Wenn jetzt ein Fahrer aus Versehen am ersten Tag der neuen Streckenführung falsch abgebogen ist, dann ist das mit Sicherheit kein Ereignis, das ein Schlagzeile rechtfertigen würde.
Gerald Buer
Mühlhausen