Bleiben wir in Verbindung - nur anders - oder ganz neu! Mit Gott kann man übrigens auch direkt in Kontakt treten - überall und zu jeder Zeit, heißt es in einer Pressemitteilung des Pastoralen Raums.

Denn im Pastoralen Raum Bad Kissingen (Oerlenbach, Euerdorf, Garitz, Nüdlingen und Bad Kissingen) werden auch bis Ende Januar (einschließlich 31. Januar) keine Präsenzgottesdienste in den Kirchen gefeiert, heißt es in der Mitteilung.

Rücksicht und Verantwortung

Gründe für diese Entscheidung durch das Seelsorgeteam sind unter anderem Rücksicht, Verantwortungsbewusstsein, Schutz auch der Ehrenamtlichen, Solidarität mit allen, die gerade viele Opfer bringen müssen und das Vermeiden von direkten Kontakten, um sich möglichst bald wieder einfach so begegnen zu können.

Messfeier

Ausnahme ist jeden Sonntag (17., 24. und 31. Januar) um 10 Uhr die Messfeier in der Stadtpfarrkirche Herz Jesu/Bad Kissingen - unter anderem, da dort ein hauptamtlicher Mesner und Organist mitarbeiten, und am Sonntag, 17. Januar, 9.30 Uhr, in Nüdlingen zum Sebastianifest (bei diesen Gottesdiensten keine Anmeldung erforderlich). Die Gotteshäuser bleiben geöffnet.

Es gibt genug andere Möglichkeiten, medial einen Gottesdienst mitzufeiern. Eine besondere Möglichkeit des digitalen Mitfeierns ist interaktiv via Zoom: jeden Sonntagabend (17., 24. und 31. Januar), um 18 Uhr, kann man dem Zoom-Meeting beitreten unter: https://us02web.zoom.us/j/85949407716. Impulse oder den Entwurf eines Hausgottesdienstes gibt es auf den Homepages oder auch in manchen Kirchen.

Wie geht es weiter?

Das Seelsorgeteam macht sich schon Gedanken, wie es im Februar wieder anders gehen könnte; das hängt aber von der jeweiligen Situation ab und den notwendigen Maßnahmen, "wir halten Sie auf dem Laufenden". Die Seelsorger/innen sind erreichbar (Kontaktmöglichkeiten über die jeweiligen Pfarrbüros und Homepages).

Pfarrer Gerd Greier zitiert in der Pressemitteilung Meister Eckhart (1260 - 1327; deutscher Mystiker): "Gott aber, hat man ihn überhaupt, so hat man ihn allerorten; auf der Straße und unter den Leuten so gut wie in der Kirche oder in der Einöde oder in der Zelle." red