Am 19. Februar erhalten die Schüler an den unterfränkischen Grund-, Mittel- und Förderschulen ihre Zwischenzeugnisse. Diese Zeugnisse geben eine Zwischenbilanz über die Leistungen, die im ersten Schulhalbjahr erbracht wurden, und spiegeln deren aktuellen Stand wider. Sie bestätigen die Erfolge der Schüler, geben jedoch auch Hinweise, auf welchen Bereich ein besonderes Augenmerk gelegt werden sollte. An erster Stelle sollten Zwischenzeugnisse Anlass zum Gespräch sein zwischen Eltern und Kindern und in Folge auch mit den Lehrkräften.
Im Bereich der Grundschulen (1. bis 3. Klassen) gibt es auch die Möglichkeit, statt der Ausgabe von Zwischenzeugnissen Lernentwicklungsgespräche zu führen, die von der jeweiligen Lehrkraft mit dem Kind im Beisein der Erziehungsberechtigten stattfinden. In der Jahrgangsstufe 4 erhielten die Schüler bereits am letzten Unterrichtstag der zweiten vollen Unterrichtswoche des Monats Januar statt eines Zwischenzeugnisses einen Zwischenbericht über die Leistungen in allen Fächern. Anfang Mai erhalten dann alle Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufe ein Übertrittszeugnis.


Mahnung zu Besonnenheit

In diesem Zusammenhang appelliert Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer an die Eltern, bei schlechten Noten besonnen zu bleiben und sich nicht zu unangemessenen Reaktionen hinreißen zu lassen. Vielmehr gelte es, gemeinsam mit der Schule den schulischen Weg des Kindes zu begleiten und individuelle Fortschritte anzuerkennen.


Rat und Hilfe

Rat und Hilfe bei Fragen zum Zwischenzeugnis erhalten Eltern zunächst vom Klassenlehrer oder Schulleiter. Daneben geben Beratungslehrkräfte (Adresse über Schulleitung oder Schulamt), Schulpsychologen (an jedem Schulamt) und zentral für Unterfranken die Staatliche Schulberatungsstelle (Ludwigkai 4, 970 72 Würzburg, Tel. 0931/794 54 10) jederzeit bei aktuellen schulischen Problemen oder bei allgemeinen Fragen zur Schullaufbahn Auskunft. red