Bei der jüngsten Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Marktleugast/Grafengehaig konnte Gemeinschaftsvorsitzender Franz Uome feststellen, dass für den Haushalt 2022 erneut keine Aufnahme von Fremdmitteln notwendig geworden ist. Er dankte Kämmerin Mandy Knarr für die Aufstellung des Haushalts 2022 und den Finanzplan für die Jahre bis 2025.

Mit der Corona-Pandemie, so Uome, sei auch die Verwaltung in ihrer Arbeitsweise oft eingeschränkt und belastet gewesen. Trotzdem konnten alle anstehenden Arbeiten, Anliegen und Anfragen umfassend erledigt werden.

Kämmerin Mandy Knarr stellte fest, dass der Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben 1.020.750 Euro und im Vermögenshaushalt mit 110.600 Euro abschließt. Für die anstehenden Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen seien keine Kreditaufnahmen vorgesehen. Der ungedeckte Finanzbedarf, das Umlagesoll, betrage 793.650 Euro. Die Verwaltungsumlage wird je Einwohner der beiden beteiligten Gemeinden somit auf 199,41 Euro festgesetzt.

Einstimmig fassten die Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft anschließend den Beschluss der Haushaltssatzung und des Haushaltsplans 2022. Des Weiteren nahmen die Räte das Ergebnis der Jahresrechnung 2020 und 2021 zur Kenntnis. Die Verwaltung wurde beauftragt, die örtliche Rechnungsprüfung zu veranlassen.

Abschließend fand der Vorschlag Zustimmung, die "MP-Feuer-Software" für die Feuerwehren der Marktgemeinden Marktleugast und Grafengehaig auf die in der Handhabung bessere "MP-Feuer-Netzwerkversion" umzustellen. op