Die für Allerheiligen (1. November) geplanten Spendensammlungen der Bundeswehrstandorte Hammelburg und Wildflecken im Landkreis Bad Kissingen entfallen. Damit reagieren die Standorte auf die nahezu flächendeckende Absage von Friedhofsgängen und Gräbersegnungen zu Allerheiligen, in deren Umfeld die Spendensammlungen zugunsten der Kriegsgräberfürsorge stattfinden sollten.

Gesammelt werden sollte durch den Standort Hammelburg an den Friedhöfen in Bad Kissingen, Hammelburg, Bad Bocklet, Steinfeldhausen sowie in den Hammelburg umgebenden Gemeinden. Außerdem waren Sammlungen in Karlstadt und Arnstein im Landkreis Main-Spessart geplant. Die Absage für Wildflecken betrifft Bischofsheim, Bad Brückenau und Wildflecken sowie Gersfeld (Hessen) am Volkstrauertag.

Die von Mitte Oktober bis Allerheiligen oder kurz danach stattfindenden Sammlungen von Bundeswehr, Reservisten, Kameradschaften, Vereinen und ehrenamtlichen Helfern sind eine wesentliche Stütze der Kriegsgräberfürsorge. Der Volksbund pflegt im Auftrag der Bundesrepublik 832 deutsche Kriegsgräberstätten in 45 Ländern. Seine Arbeit finanziert der Verein aber zu beinahe 70 Prozent durch Spenden und private Zuwendungen.

"Der Ausfall ganzer Sammlungen wegen der Corona-Pandemie ist ein schwerer Schlag für unsere Arbeit", sagt Volksbund-Bezirksgeschäftsführer Oliver Bauer. Er ruft daher zu Spenden für die Kriegsgräberfürsorge auf. Neben der digitalen Spendendose auf volksbund.de können Bürger aus der Region direkt an den Bezirksverband Unterfranken spenden. Die Bankverbindung steht auf der Website unterfranken.volksbund.de. Das Spendenkonto lautet: DE 48 7905 0000 0042 0176 40, Sparkasse Mainfranken-Würzburg. red