Weisendorf — In seiner Sitzung am 24. Februar 2014 stimmte der Gemeinderat des Marktes Weisendorf der Erstellung eines Energienutzungsplanes grundsätzlich zu. Das damalige Angebot der Energieagentur Nordbayern belief sich auf rund 39 000 Euro. Gleichzeitig informierte der damalige Bürgermeister Alexander Tritthart damals das Gremium darüber, dass der Freistaat Bayern die Erstellung eines Energienutzungsplans mit 70 Prozent bezuschusse.
Zwischenzeitlich wurde die staatliche Zuwendung beantragt und Bürgermeister Heinrich Süß (UWG) legte nun dem Gemeinderat das Ergebnis der drei eingeholten Angebote vor. Am 19. Januar erließ das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie einen Zuwendungsbescheid. Nach diesen Bescheid erhält der Markt Weisendorf einen Zuschuss bis zur Höhe von 27 550 Euro im Wege der Anteilsfinanzierung. Der Fördersatz beträgt damit bis zu dem bewilligten Höchstbetrag 70 Prozent an den zuwendungsfähigen Gesamtkosten. Wie Verwaltungsleiter Gerhard Meyer erläuterte, bestätigte die Energieagentur ihren damaligen Angebotspreis. Ohne große Diskussion beauftragte das Gremium die Energieagentur Nordbayern mit der Erstellung eines Energienutzungsplanes.
Die eingeholte Stellungnahme des Landratsamtes zur Gründung einer "Weisendorf Energie GmbH" oder sich an einer solchen Gesellschaft zu beteiligen, fiel nicht positiv aus. Aufgrund dieser Stellungnahme und auch wegen der beauftragten Erstellung eines Energienutzungsplanes kam der Bürgermeister zu dem Ergebnis, dass sich Weisendorf an einer Energie-Genossenschaft nicht beteiligen sollte.
Nach der Sanierung des Schulgebäudes stellte sich heraus, dass der Wärmeverbrauch deutlich gesunken ist. Der Bürgermeister vereinbarte deswegen mit der Biomasse Heizwerk Gerbersleithe GmbH eine Reduzierung auf 190 kW rückwirkend zum 1. Oktober 2014 (Beginn der neuen Heizperiode). Der Gemeinderat billigte den Beschlussvorschlag der Verwaltung und damit die rückwirkende Reduzierung. sae