Riedenberg — Bürgermeister Roland Römmelt hatte in der jüngsten Gemeinderatssitzung noch vereinzelte Informationen weiterzugeben. So gebe es zum Beispiel Neuerungen in der Bayerischen Bauordnung.

Bislang sei für Gebäude mit einer Höhe von sechs Metern auf zwei Seiten eine Abstandsfläche von drei Metern vorgeschrieben gewesen. Jetzt dürfe vierseitig bis auf eine Höhe von 7,5 Metern bei gleicher Abstandsfläche gebaut werden. Ziel sei, die Baugrundstücke kleiner halten zu können, um dem Flächenfraß entgegenzuwirken, erläuterte er in der Sitzung.

Auch Riedenberg habe wegen der Corona-Pandemie Einbußen bei der Einnahme von Gewerbesteuern. Aus dem Topf zum pauschalen Ausgleich habe die Gemeinde rund 44 000 Euro erhalten.

Drei Laptops für die Schule

Geld vom Bund gebe es auch für sogenannte Lehrerdienstgeräte als EDV-Ausstattung für die Grundschule Riedenberg. Davon dürften nun drei Laptops für je 1000 Euro gekauft werden. Die Gemeinderäte ermächtigten Bürgermeister Römmelt zur Beschaffung der Geräte. Außerdem erhalte die Gemeinde eine Verwaltungskostenpauschale von insgesamt 750 Euro, erklärte Bürgermeister Roland Römmelt.

Über das Angebot der Bayernwerk Netz GmbH für die Straßenbeleuchtung im Gewerbegebiet "Nasse Wiese" informierte Roland Römmelt. So würden für die Installation von zwei Lampen mit Masten sowie die Umrüstung der bestehenden Leuchtmittel 6242 Euro veranschlagt.

Vermutlich kämen noch drei Prozent dazu, weil inzwischen wieder der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent gilt.

Zu wenig Verkehrsaufkommen

Die Untere Verkehrsbehörde am Landratsamt habe alle Maßnahmen in der Sinntalstraße für sinnvoll erachtet. Allerdings halte man einen Zebrastreifen-Überweg auf Höhe der Kreuzung Sinntal-Kreuzbergstraße und der Kirchstraße wegen des zu geringen Verkehrsaufkommens für unnötig, berichtete Roland Römmelt.