Rund 9000 Euro haben die Kronacher Stadtwerke in mehr Verkehrssicherheit investiert, indem drei Fahrzeuge des Eigenbetriebs - die Kehrmaschine und zwei Lkw - mit Abbiegeassistenzsystemen ausgerüstet wurden. Dadurch sollen gefährliche Situationen mit Fußgängern und Radfahrern, die sich beim Rechtsabbiegen der Fahrzeuge im sogenannten toten Winkel befinden und somit leicht übersehen werden können, verhindert werden.

Technisch funktioniert der Abbiegeassistent wie folgt: Bei Aktivierung des Blinkers scannt eine Kamera den toten Winkel neben und hinter dem Fahrzeug. Wird in diesem Bereich ein Fußgänger bzw. Radfahrer erkannt, wird dies optisch und akustisch mittels des im Fahrerhaus eingebauten Monitors angezeigt. Der Fahrer wird so auf die Gefahrensituation aufmerksam gemacht und kann entsprechend reagieren, um einen Unfall zu vermeiden.

Der Einbau der Technik, die Leben retten kann, wurde dankenswerterweise aus Mitteln des Förderprogramms für die Ausrüstung von Kraftfahrzeugen mit Abbiegeassistenzsystemen ("AAS") vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit 4500 Euro gefördert. red