Bis ins Dritte Reich hieß das Denkmal am ehemaligen "Waldschlösschen" für die im Gefecht von Bad Kissingen am 10. Juli 1866 gefallenen preußischen Soldaten des 2. Posenschen Infanterie-Regiments Nr. 19 auch auf Postkarten "Polendenkmal". Denn viele Soldaten aus der Region Posen waren Polen.
Auf dieser Basis konnte Kreisheimatpfleger Werner Eberth vor etwa zwölf Jahren zweimal das Generalkonsulat der Republik Polen in München zu einem Gedenken einladen, bei dem ein Vertreter des Konsulats jeweils einen Kranz niederlegte, nachdem ein Kaplan gebetet hatte. Bei einer Feier hat auch Landrat Herbert Neder teilgenommen. Der Brauch ist leider eingeschlafen.
Anlässlich des 150. Jahrestags des Kriegs in diesem Jahr hat Eberth erneut das Konsulat angeschrieben, jedoch keine Antwort erhalten.
Das Buch von Eberth zum Gefecht in Kissingen, das zum 150. Jahrestag erschienen ist, ist jetzt ausgeliefert und im Buchhandel erhältlich. kew