Sand — Für den Sander Torjäger Peter Heyer ist seit seiner schweren Verletzung am 29. November 2014, als er sich beim 5:0-Auswärtssieg seiner Mannschaft bei Aufsteiger Baiersdorfer SV einen Schien- und Wadenbeinbruch zuzog und danach acht Operationen über sich ergehen lassen musste, zumindest diese Saison beendet. Beim ersten Heimspiel seiner Teamkollegen gegen den SV Pettstadt war der ehemalige Regionalligaangreifer, der derzeit auf Krücken angewiesen ist, als Zuschauer am Spielfeldrand dabei und beantwortete einige Fragen.

Frage: Wie geht es Ihnen momentan?
Peter Heyer: Langsam wird es besser. In ganz kleinen Schritten. Im Alltag komme ich jetzt wieder besser zurecht. Aber es ist noch ein weiter Weg. Das Schienbein wächst ganz gut wieder zusammen, und jetzt hoffe ich einmal, dass ich die Krücken bald auf die Seite legen kann.

Wie ist es für Sie, Ihren Teamkollegen vom Spielfeldrand aus zuschauen zu müssen?
Es ist natürlich schon ein komisches Gefühl. Aber ich bin guter Dinge, dass die Jungs das meistern.

Vor einigen Monaten war Fußball für Sie verständlicherweise völlig nebensächlich. Wie schaut es aktuell aus? Denken Sie wieder vermehrt ans Fußballspielen?
Nein. Es ist immer noch so, wie ich es schon unmittelbar nach meiner Verletzung gesagt habe. Ich muss jetzt schauen, dass ich überhaupt wieder richtig auf die Beine komme, und denke deshalb noch nicht an Fußball.

Nach der Pflichtaufgabe gegen Pettstadt stehen jetzt die beiden Kracher in Abtswind und gegen Bamberg auf dem Spielplan. Wie lautet Ihre Prognose?
Ich erwarte zwei ganz enge Spiele, wo sicher auch die Tagesform entscheidet. Man braucht auch das nötige Glück. Aber es sind zwei ganz offene Spiele.

Wo landet der FC Sand am Ende?
Ich hoffe natürlich ganz vorn.
Die Fragen stellte Ralf Naumann