Teuschnitz — Rechtliche Grundlagen für ein Jugendparlament gebe es nicht, informierte Bürgermeisterin Gabriele Weber. Man freue sich, dass es mittlerweile in Teuschnitz wieder Jugendvertreter gebe, mit denen man ein gutes Miteinander pflege.
"Die Jugendarbeit läuft. Das Jugendparlament ist eine Sache der Jugend und sollte ihr nicht von außen aufgedrängt werden", meinte sie. So sah es auch Jugendvertreter Lukas Neubauer: "Ich halte das Jugendparlament grundsätzlich für ein sehr gutes Instrument, um junge Leute in die Politik einzubinden", erklärte er. Aktuell sehe er aber keine Basis dafür.
Derzeit verlaufe die Jugendarbeit mehr projektbezogen. Harald Fehn regte an, mit der Gemeinde Steinbach am Wald Rücksprache zu halten. Dies habe man, so Weber, bereits getan. Derzeit gebe es dort noch kein Jugendparlament, die Überlegungen liefen noch.
"Das muss aus den jungen Leuten wachsen. Ich finde es total super, was momentan läuft. Man sollte Schritt für Schritt gehen und nicht von oben nach unten arbeiten", forderte Susanne Daum. Beate Schmidt (FL) regte eine Jugendsprechstunde mit festen Zeiten an, zu denen die Jugendbeauftragten den Jugendlichen zur Verfügung stehen. "Das brauchen wir nicht, wir sind immer da", erklärte Tina Löffler. hs