Am 25. Februar finden in allen bayerischen Diözesen die Pfarrgemeinderatswahlen statt. Das Gremium berät den Pfarrer in der Ausübung seiner vielfältigen Aufgaben und trägt Mitverantwortung für die unterschiedlichsten Bereiche einer Pfarrei. Die Ausgestaltung von Festen und Feiertagen zählen genauso zu den Handlungsfeldern des Gremiums wie sozial-karitative Aufgaben, Kontakte zu den Kitas und Schulen, Öffentlichkeitsarbeit, Jugend- und Seniorenarbeit, wie es in einer Pressemitteilung heißt.


Briefwahl

Bereits bei der vorherigen Pfarrgemeinderatswahl vor vier Jahren führte die St. Georgspfarrei eine allgemeine Briefwahl durch. Das führte zu einer Vervierfachung der Wahlbeteiligung auf 38 Prozent in der Höchstadter Stadtpfarrei. Im Durchschnitt liegt die Wahlbeteiligung bei unter zehn Prozent der wahlberechtigten Pfarreimitglieder. Diese positive Erfahrung führte dazu, dass sich der Wahlausschuss unter dem Vorsitz von Gerhard Wirkner dazu entschloss, für die rund 5000 Wahlberechtigten erneut die allgemeine Briefwahl anzubieten. In diesen Tagen werden die 60 Austräger der Pfarrbriefe die Briefwahlunterlagen an die verteilen. Wahlberechtigt sind alle Katholiken mit Pfarreizugehörigkeit ab dem 14. Lebensjahr. Auch alle jungen Gemeindemitglieder, die bereits das Firmsakrament empfingen, dürfen ihre Stimme abgeben.
Die Wahlunterlagen können in den Briefkasten des Pfarramtes eingeworfen werden. Nach allen Sonntagsgottesdiensten steht im Eingangsbereich der Kirche eine Wahlurne, in die die Stimmzettel eingeworfen werden können. Am Wahlsonntag, 25. Februar, können die Wahlunterlagen noch bis 16 Uhr eingereicht werden.
Dekan Kilian Kemmer bittet in einem Wahlaufruf an seine Gemeindemitglieder durch ihre Stimmabgabe ihr Interesse und ihre Mitverantwortung am Pfarreileben zum Ausdruck zu bringen. Erstaunlich ist die Anzahl der Kandidaten. Während in vielen Gemeinden gerade die Anzahl der zu wählenden Pfarrgemeinderatsmitglieder zusammenkam, stellten sich für zwölf Sitze in St. Georg 22 Frauen und Männer mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren zur Verfügung. red