Bei den Anglern aus Bad Kissingen stand traditionell das Herbstangeln an. Dank nachhaltigen und langfristigen Strebens nach stabilen und gesunden Fischbeständen können sich die Petrijünger vom Verein der Sportangler Bad Kissingen immer wieder über gute, gesunde und auch kapitale Fänge aus der Fränkischen Saale erfreuen.

In den Herbstmonaten beißen besonders die Raubfische. Dass die Fränkische Saale vor allem einen sehr guten Bestand an Hechten aufweisen kann, bewies das traditionelle Herbstangeln.

Mit einem Prachtexemplar von 99 Zentimetern und einem Gewicht von über sechs Kilogramm sicherte sich Udo Sell den ersten Platz. Der gefräßige Räuber konnte dem Reiz eines an der Angelleine geführten Gummifisches nicht widerstehen.

20 Pfund Hecht

Mit einem Hecht von 2,23 Kilogramm sicherte sich Sebastian Götz den zweiten Platz. Sebastian Etzel konnte als Dritter in der Wertung sogar zwei Esoxe mit Gewichten von 1,94 Kilogramm und 1,32 Kilogramm überlisten und untermauerte damit den sehr guten Hechtbestand. Dass weit größere Hechte ihr Unwesen in der Saale treiben, bei der diese gefräßigen, gierigen und oft nicht wählerischen Räuber auch keinerlei Rücksicht auf Wasservögel und junge Enten nehmen, bewies der Fang eines über 20 Pfund schweren Hechtes eines Vereinsmitglieds vor wenigen Tagen.

Erster Vorsitzender Uwe Kiesel zeigte sich als Wiegemeister nicht nur von der Größe der gefangenen Fische erfreut, sondern besonders auch darüber, dass alle gefangenen Fische keinerlei Anzeichen von Krankheiten aufwiesen.

Für die glücklichen Fänger bedeute dies einen unbedenklichen Verzehr der Saalefische. hsu