Bamberg — Die erste Herrenmannschaft des Post-SV Bamberg hat ihr vorletztes Heimspiel in der Vorrunde der Tischtennis-Oberfrankenliga überaus erfolgreich absolviert. Ihr gelang gegen den Vizemeister des Vorjahres, BSV Bayreuth, ein famoser Einstand. Die in Bestbesetzung angetretenen Gäste konnten kein Doppel für sich entscheiden. Am Ende stand ein 9:1-Erfolg des Spitzenreiters.
Die Zeichen standen auf Verteidigung der Tabellenführung im Lager des Post-SV Bamberg: Nach einer bisher erfolgreichen Saison 2014/15, in der die "Postler" nur gegen Schwürbitz eine Niederlage hatten einstecken müssen, hält der Post-SV die Tabellenspitze fest im Griff. Entsprechend motiviert ging es in die Eingangsdoppel, da die Bamberger weiter auf ihre Nr. 2, Michael Schäfer, und ihre Nr. 6, Peter Fehringer, verzichten müssen. Robert Luger und Jürgen Rädlein, die dadurch ins hintere Paarkreuz rutschten, präsentierten sich als hervorragende Ersatzspieler.
Das Spiel gegen den BSV Bayreuth begann aus der Sicht der "Postler" schon in den Doppeln vielversprechend. Die Heimmannschaft ging souverän mit 3:0 in Führung. Im vorderen Paarkreuz teilten sich beide Teams die Punkte. Roland Lorek zeigte eine starke Leistung gegen Harald Hauffe und baute die Führung noch weiter aus. Klaus Mehl musste sich knapp im Entscheidungssatz gegen den sicher aufspielenden Bayreuther Spitzenspieler Ulrich Voit geschlagen geben.
Stefan Brall und Frank Zebunke bauten die Führung mit ihren Siegen über Hartmut Hänlein und Christian Raum auf 6:1 aus. Robert Luger und Jürgen Rädlein erhöhten den Vorsprung mit tollen Leistungen gegen Kevin Rendl und Gerald Nidetzky auf 8:1. Im Spitzenspiel präsentierte sich Roland Lorek in hervorragender Form. In einem spannenden Drei-Satz-Match behielt er knapp die Oberhand gegenüber Ulrich Voit und holte den entscheidenden Punkt zum 9:1-Endstand. Lorek holte somit zusammen zwei Einzelsiege und einen Doppelsieg für die "Postler".
An diesem Tag waren die Hausherren den Gästen sehr überlegen. Derzeit hält der Post-SV Bamberg die Tabellenspitze ganz fest im Griff, lediglich die Burgkunstadter, der zweitplatzierte Verfolger, könnten noch gefährlich werden in Bezug auf das Rennen um die Herbstmeisterschaft in der Tischtennis-Oberfrankenliga. sb