Kulmbach — Rainer Lekien, ein Mitglied der Trainermannschaft des Aikido-Vereins Kulmbach, bietet seit knapp einem Jahr an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) im Bezirkskrankenhaus Bayreuth Aikido an. Lekien ist Gründungsmitglied des Aikido-Vereins und seit mehr als 20 Jahren in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig. Es finden wöchentlich zwei Übungseinheiten für die Kinder und Jugendlichen statt. Trainiert wird in der Stilrichtung des Stiftland-Aikido, einer traditionell ausgerichteten Form der Bewegungskunst. Diese Stilrichtung hat ihre Heimat in der nördlichen Oberpfalz. Seit 1971 wird dort Aikido trainiert und verbreitet. Seit der Vereinsgründung 2007 wird auch in Kulmbach Aikido angeboten.
Die speziellen Ziele des Aikido-Trainings in der KJP sind unter anderem die Verbesserung des Selbstbewusstseins, Stärkung der Kompetenzgefühle, erhöhte Selbstkontrolle, Verminderung von Angst, Steigerung der Toleranzfähigkeit und Anpassungsbereitschaft, Erwerb von problem- und emotionsfokussierten Bewältigungsstrategien und Verminderung von Aggression.

Positive Effekte

Das Angebot wird von den Kindern und Jugendlichen mit Begeisterung angenommen. Der Kulmbacher Aikido-Verein unterstützt das Projekt und stellte die für das Training benötigten Matten kostenfrei zur Verfügung, bis die Klink Anfang 2015 eigene Matten angeschafft hat.
Die Vorsitzende Katja Bittner, Pflegedienstleiter Thilo Rosenkranz sowie alle Mitarbeiter der KJP freuen sich über die Erweiterung des therapeutischen Angebotes. Es soll künftig ein fester Bestandteil bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Klinik werden. red