Für das kommende Betriebsjahr ist in der Waldkörperschaft Altenreihthal ein Holzeinschlag von etwa 950 Festmetern geplant. Auf sieben Hektar sollen Jugendpflegemaßnahmen durchgeführt werden. Es sollen 670 Pflanzen neu gesetzt werden, überwiegend Douglasien. Das erklärte Vorsitzender Erich Greubel bei der Mitgliederversammlung.
Greubel ging zunächst auf die finanzielle Situation der Körperschaft ein. Er erklärte, dass der Berichtszeitraum bis zum Jahresende nur bedingt geeignet sei, die Finanzsituation zu betrachten. Zu diesem Zeitpunkt seien viele Abrechnungen und die Geldeingänge noch nicht erfolgt. Es komme auch zu Verschiebungen durch die zusammengefasste Abrechnung der Beförsterung durch die Forstbetriebsgemeinschaft in den Jahren 2015 und 2016. Der Wertholzverkauf sei recht gut verlaufen. Zu den Arbeiten im Wald berichtete er, dass die Aufarbeitung überwiegen durch Erntemaschinen (Harvester) erfolgt sei. Der Schwerpunkt des Holzeinschlages sei im Oberen Dörnig gewesen. Beim Wertholz wurden in Oberthulba Eiche, Steinbuche und Kirsche aufgelegt. An Brennholz wurden insgesamt 464 Ster Holz aufgesetzt.
Sorge bereitet dem Vorsitzenden, dass erstmals ein Befall mit Borkenkäfern festgestellt wurde. Da zu diesem Zeitpunkt der Harvester im Einsatz war, konnte der befallene Bereich schnell bearbeitet und das Holz aus dem Wald entfernt werden.


Hiebsatz deutlich erhöht

Zum neuen Forstwirtschaftsplan merkte Greubel an, dass auf Grund des festgestellten stärkeren Nachwuchses der Hiebsatz deutlich auf 1050 Festmeter jährlich erhöht wurde. Aus der Versammlung heraus kritisierte Theo Sixt, selbst viele Jahre in der Waldarbeit aktiv, den Hiebsatz als viel zu hoch. Sorge mache sich Greubel wegen zunehmender Wildschäden. Es gebe im Ramsthaler Bereich zu viele Wildschweine und seitens der Jäger werde nicht genügend Druck erzeugt, so Greubel.
Der Kassierer der Körperschaft stellt die Wirtschaftszahlen, noch einmal ausführlich dar, und seitens der Versammlung erfolgte einstimmige Entlastung.
Wegen Verhinderung des Försters der Forstbetriebsgemeinschaft Mike Despang übernahm Erich Greubel auch dessen Bericht. Im Jahr 2016/2017 wurden 1127 Festmeter Holz eingeschlagen, der größte Teil davon im Bereich Wiesenmass.
Im Bereich der Forstbetriebsgemeinschaft wurde der teuerste Stamm für 3913 Euro verkauft. Durchschnittlich wurde beim Wertholz 476 Euro pro Festmeter erzielt. Der teuerste Stamm aus dem Altenreichthal erzielte 824 Euro. hla