Frauenaurach — Auf der A 3 ist zwischen Frauenaurach und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen eine Baustelle eingerichtet, zwei Brücken müssen erneuert werden. Die Folge ist, dass alle Fahrstreifen auf eine Seite zusammenrücken müssen. Da aus drei Fahrspuren in einer Richtung nun vier Fahrspuren werden, liegt es auf der Hand, dass diese deutlich schmäler ausfallen. Die Fahrspur in Richtung Regensburg ist deshalb drei Meter breit und die Überholspur bringt es auf 2,50 Meter. Das berichtet die Verkehrspolizei und schildert zugleich ihre negativen Erfahrungen.
Lastzüge und Reisebusse bringen es auf 2,50 Meter Breite und haben in der Baustelle gerade mal eine Handbreit Platz auf beiden Seiten. Die Benutzung der Überholspur ist deshalb für Fahrzeuge über zwei Meter Breite untersagt. Das wird jedoch nicht immer beherzigt. Insbesondere die Fahrer von großen Geländeboliden, die inklusive der Außenspiegeln eine Fahrzeugbreite von 2,20 Meter aufweisen, und Transportern mit bis zu 2,69 Meter Breite, finden sich nach Erkenntnissen der Polizei auf der für sie viel zu schmalen Überholspur. Der geforderte Seitenabstand von mindestens einem Meter werde zudem nur von den wenigsten Fahrzeugen eingehalten.
Dieser Tage führte die Verkehrspolizei eine Aktion "Sichere Baustelle" durch. Es wurden die Geschwindigkeit gemessen und überbreite Fahrzeuge angehalten. Fazit. Rund 30 Fahrer quetschten sich mit großen Geländeautos oder Transportern auf der Überholspur an den Lkw und Bussen vorbei. Die Geschwindigkeitsmessstelle zeigte dazu an, dass die Betroffenen zusätzlich noch die zulässige Geschwindigkeit überschritten. red