Stetiges Bemühen, gepaart mit viel Fleiß und Geduld, gutes Benehmen einhergehend mit hoher Disziplin sowie respektvoller Umgang miteinander, super Fairness, lobenswerte Hilfsbereitschaft und nicht zuletzt erstaunliche Ernsthaftigkeit und Wissensdurst bereits bei den Jüngsten führten zu den Fähigkeiten und Fortschritten, die im Rahmen einer Gürtel-Prüfung unbedingt offiziell dokumentiert werden mussten.
Vor kurzem legten 24 Mitglieder des Karate-Dojos "Traditionelles Karate Steinwiesen" nach intensiver Vorbereitungszeit ihre Kyu-Prüfung ab. Nicht nur die Prüfer Ralf und Elke Kuhnlein, sondern auch die erfreulich vielen Zuschauer waren von den Leistungen der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen äußerst beeindruckt. Mit Stolz dürfen nun 14 Prüflinge den orangen Gürtel (7. Kyu) und acht den gelben Gürtel (8. Kyu) tragen. An zwei Mädchen wurde der weiß-gelbe Gürtel verliehen.


Kata mit einem Elternteil

Um den Zuschauern die tollen Leistung der acht jüngsten Dojo-Mitglieder nahe zu bringen, durften die "Karate-Minis" jeweils ein Elternteil auswählen, der dann mit dem Sprössling gemeinsam die Kata "Heian Shodan" darbot. Beifall und Respekt von Zuschauern, Dojo-Mitgliedern und Dojo-Leitung war den tapferen Elternteilen gewiss. Gleichzeitig diente das Ganze auch als "Pausen-Füller" zwischen der Prüfung der Jüngsten und dem Beginn der Orange-Gurt- beziehungsweise Gelb-Gurt-Prüfung der Erwachsenen.


Mit Bravour und Kampfgeist

Das aus Kihon, Kata und Kumite bestehende Prüf-Programm wurde entsprechend dem anvisierten Kyu-Grad mit Bravour und Kampfgeist dargeboten. Darüber hinaus war im Hinblick auf die traditionelle Dojo-Führung bereits bei der Graduierung zum Orangegurt die Kata Heian Nidan komplett zu durchkämpfen; bei der Kata Heian Shodan wurde die erste Sequenz als Kampf gezeigt. Des Weiteren war entsprechend der zukünftigen Graduierung Doppel-Faust-Angriffen sowie beidhändigem Greifen wirkungsvoll unter Einsatz präziser Techniken, Vielfalt und Wendigkeit gepaart mit altersentsprechender Kraft zu begegnen.
Das bereits bei der Prüfung im September dargebotene Fachwissen zu Kihon/Kata/Kumite/Bunkai konnte nicht nur bestätigt, sondern entsprechend der neuen Graduierung erweitert werden. Die Fachbegriffe zu karatespezifischer Kleidung, das Wissen zu den Kampfkunst-Tieren sowie die Kenntnis der japanischen Zahlen von 1 bis 10 in Wort und Schrift sind nach wie vor präsent. Das traditionelle Fachwissen konnte unter anderem um den 1. Dojo-Kun und den Gruß zu den Ahnen erweitert werden. red