von unserer Mitarbeiterin heike schülein

Kronach — "Mit ihnen geht eine Institution", meinte KAB-Geschäftsführer Ralph Korschinsky bei der offiziellen Verabschiedung der beliebten Sekretärin.
Ulrike Appel begann ihre Tätigkeit noch im Katholischen Volksbüro Kronach. Seit 2006 stand sie in Diensten der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung und der Katholischen Betriebsseelsorge.
"Das Büro wird immer mit Ihrem Namen verbunden bleiben. Sie waren der ruhende Pol, immer da und verlässlich", so Korschinsky weiter. Der Geschäftsführer würdigte Appels unermüdlichen Einsatz. Er erinnerte auch an die schwierige Zeit des Übergangs 2005/ 2006. Damals strich die Erzdiözese aufgrund Sparmaßnahmen viele Stellen - so auch in Kronach. Ulrike Appel habe aber ihrer Tätigkeit nicht den Rücken gekehrt, sondern im KAB-Büro zu veränderten Konditionen weiter als Teilzeitkraft sowohl bei der der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung als auch bei der Katholischen Betriebsseelsorge gearbeitet.
"Frau Appel und ihre Arbeit werden mir sehr fehlen", bedauerte Diözesansekretärin Maria Gerstner, die nun ebenso wie Betriebsseelsorger Eckhard Schneider ohne Sekretärin auskommen muss.
"Wir haben 1990 einen hervorragende Wahl getroffen", zeigte sich der ehemalige Diözesansekretär und Leiter des Kronacher Volksbüros, Wolfgang Haas, sicher. Appels Anstellung sei ein Glücksfall gewesen. Auch Heinz Hausmann erinnerte an das bewegte Jahr 1990, in dem man in die neuen Räumlichkeiten in die Klosterstraße 17 eingezogen sei.
Ulrike Appel war auch für die KAB-Ortsverbände stets Ansprechpartnerin. In herzlichen Worten bedankten sich Seniorenbeauftragte Carol Jakob sowie Dieter Holzknecht und Helene Seidel vom Seniorenteam als auch KAB-Kreisverbandsvorsitzender Günter Romig für die hervorragende Unterstützung. Auch Kreisverbands-Ehrenpräses Baptist Schaffer nahm an der Verabschiedung teil, deren musikalische Umrahmung Pater Waldemar Brysch auf der Gitarre oblag.