Der Kreisverband Kulmbach-Lichtenfels der Jusos kritisieren Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU). Dies geht aus einer Pressemitteilung der SPD-Jugend hervor.
SPD-Fraktionsvorsitzender Ingo Lehmann habe in der jüngsten Sitzung des Kulmbacher Stadtrates Bedenken vorgetragen, die die Jusos auch bereits in einer Pressemitteilung zum Bierfest angebracht hätten. Explizit habe er - wie die Jusos - nicht die Verlegung vonseiten der Brauerei, sondern die Kommunikationspolitik des Rathauses kritisiert.


"Gehört sich nicht"

Daraufhin sei Lehmann, so die Jusos, von Oberbürgermeister Schramm in einer Art und Weise attackiert worden, "wie es sich in einem Repräsentantengremium nicht gehört." In seiner Argumentation habe der OB den eigentlichen Vorwurf umschifft und sei direkt in den Angriffsmodus über gegangen.
"Das Stadtoberhaupt, das jede Kritik persönlich nimmt und auch so beantwortet, verursacht uns nicht zum ersten Mal Bauchschmerzen", heißt es abschließend in der Mitteilung.
Die Kritik von Ingo Lehmann sei nicht nur angebracht, sondern auch dringend notwendig gewesen. red