Der oberfränkische Regionalwettbewerb Jugend forscht ist erneut der Größte in Bayern. In diesem Jahr konnte die Zahl der eingereichten For-schungsarbeiten auf 126 gesteigert werden, heißt es in dem Pressebericht der Initiatoren. Das sind fünf mehr als im vergangenen Jahr. Insgesamt sind daran 199 Teilnehmer aus dem Regierungsbezirk Oberfranken beteiligt.

Die Landkreise Bamberg und Forchheim stellen mit 69 Teilnehmern rund ein Drittel aller Teilnehmer beim Regionalwettbewerb. Dabei präsentieren sie 36 Arbeiten.

Die Schule mit den meisten Teilnehmern aus Bamberg und Forchheim ist zugleich auch die mit den meisten aus ganz Oberfranken: Die Steigerwaldschule Ebrach (Staatliche Realschule) tritt mit elf Projekten und 29 Nachwuchsforschern an. Ebenfalls elf Projekte stellen die 17 Teilnehmer des Ehrenbürg-Gymnasiums Forchheim vor, gefolgt vom Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg mit sechs Projekten und acht Teilnehmern.

Die oberfränkischen Nachwuchsforscher treten einzeln, zu zweit oder als Dreiergruppe mit einer breiten Themenpalette beim Regionalwettbewerb an. Dabei steht unter anderem der Komplex Umweltschutz im Fo-kus. Im Fachgebiet "Arbeitswelt" untersucht Ralf Schmitt vom Franz-Ludwig-Gymnasium Bamberg die energetische Aufbereitung öffentlicher Gebäude am Beispiel seiner Schule.

Im Bereich "Technik" widmen sich Felix Trabhardt, Elias Reber und Quirin Beck von der Steigerwaldschule Ebrach dem Abfall: Sie forschen an einem Roboter, der Müll trennen kann.

Alle 126 Arbeiten aus Oberfranken gibt es am 5. und 6. März, von 15 bis 17 Uhr, in der Turnhalle des Staatlichen Beruflichen Schulzentrums Bamberg zu sehen (Ohmstraße 12-16), der Eintritt ist frei.

Am ersten Tag des Regionalwettbewerbs stellen zunächst die jüngeren Forscher (neun bis 14 Jahre) ihre Projekte einer Jury vor, tags darauf dann die Älteren (15 bis 21 Jahre). Um 17 Uhr findet jeweils die Preisverleihung statt. Die Sieger ziehen ins bayerische Landesfinale ein. Das Motto von Jugend forscht ist bundesweit "Schaffst Du!". red