Mit der sensationellen Ausbeute von drei ersten Plätzen konnten die Jungforscher des Gymnasiums Ernestinum beim oberfränkischen Regionalentscheid "Jugend forscht" am 5. und 6. März in Bamberg aufwarten. Noch vor der Corona-Krise setzten sich in der Altersklasse der unter 15-Jährigen Mira Baumann und Emma Metze im Fachbereich Biologie gegen 14 weitere Teams aus Oberfranken durch und überzeugten die Fachjury mit ihren "Untersuchungen verschiedener Apfelsorten". Große Konkurrenz hatten Ben Bößl und Christoph Schmidt im Fachbereich Chemie. Aber die beiden Ernestiner beeindruckten die Jury mit ihrem selbst gebauten Kalorimeter und den damit durchgeführten "Brennwertbestimmungen verschiedener Knabbereien". Alle vier Schülerinnen und Schüler sollten den Regierungsbezirk Oberfranken beim Landeswettbewerb in Regensburg vertreten. Dieser Wettbewerb wurde auch abgesagt. Studiendirektorin Ulrike Porombka wurde für ihren langjährigen erfolgreichen Einsatz bei der Betreuung der Schülerprojekte mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Den großen Erfolg des Ernestinums komplettierte ein Schulpreis über 500 Euro, der für die fünf erfolgreichsten Schulen vergeben wurde. Bei den Älteren setzten Erik Harmgarth und Leon Migge die Siegesserie fort: Sie holten den Regionalsieg im Fachbereich Mathematik/Informatik mit ihrem Projekt "Klassifizierung von Verkehrszeichen durch künstliche Intelligenz". Zusätzlich wurden sie noch mit einem Sonderpreis belohnt. Der Landesentscheid in München konnte ebenfalls nicht stattfinden. red