Ein "innovatives Wohnprojekt" für junge Leute hat die Wohnbau Stadt Coburg (WSCO) für ihre ehemalige Geschäftsstelle in der Heiligkreuzstraße versprochen und dafür einen Architekturwettbewerb ausgelobt. Nun stehen laut einer Mitteilung der WSCO die Ergebnisse fest.

Seit dem 29. Juli 2020 hatten sich 20 Architekturbüros mit den Gebäuden Heiligkreuzstraße 24 und 26 befasst. Das Grundstück Nr. 24 soll neu bebaut, bei Nr. 26 der Altbau neu gestaltet werden. Um die Teilnahme beworben hatten sich über 150. Gesucht waren Ideen für ein Wohngebäude für Menschen zwischen 18 und 28 Jahren, also Schüler, Azubis, Studenten und "young professinals". Die Preisrichter ermittelten unter den 16 abgegebenen Arbeiten drei Preisträger und vergaben zwei Anerkennungen.

Überzeugendes Entwurf

Das siegreiche Büro CKRS Architektengesellschaft aus Berlin überzeugte die Jury mit einem Entwurf, der Alt- und Neubau geschickt verbindet. Wesentliche Elemente sind die Gemeinschaftsflächen der jeweiligen Wohneinheiten, die sich über zwei Stockwerke erstrecken, und die auffällige Außentreppe als Begegnungsfläche. Der Entwurf stelle das gemeinschaftliche Wohnen in den Vordergrund, sagt Susanne Sturm von CKRS. Auch der zweite Preis ging nach Berlin, an das Büro :mlzd. Mit dem dritten Preis ausgezeichnet wurde Babler + Lodde Architekten, Herzogenaurach mit NABE architecture, Berlin. Anerkennungen erhielten Aretz Dürr Architektur BDA aus Köln sowie FAM Architekten mit Studio Corso aus München. Drei der vier teilnehmenden Coburger Architekturbüros schafften es laut Mitteilung der WSCO in den zweiten Durchgang.

Wer alle Beiträge sehen will: Sie sind online unter https://junges-leben-in-coburg.mypinion.de zu finden. red