Coburg — Was am Samstag gegen 22.30 Uhr in der Sparkasse am Markt passiert ist, gilt als schwerer Raub. "Es geht dabei um die Art und Weise, wie der Täter vorgegangen ist", erläutert Peter Neder, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Bayreuth. Das Opfer, ein 20-jähriger Mann, war von hinten niedergeschlagen und ausgeraubt worden. Und das erfülle den Tatbestand des schweren Raubs.
Offensichtlich hatte es der Täter auf Bargeld abgesehen. Gegen 22.30 Uhr befand sich ein 20-jähriger Coburger in der Sparkasse am Geldautomaten. Gerade als er sein Geld aus dem Ausgabeschacht des Automaten nehmen wollte, nutzte der Unbekannte die Gelegenheit und schlug den 20-Jährigen nieder. Anschließend flüchtete der Täter mit einem relativ geringen Geldbetrag.
Eine sofort eingeleitete Fahndung, an der eine große Zahl von Einsatzkräften beteiligt war, verlief allerdings ergebnislos.