Der Besuch des Transitzentrums Vinojug und ein Gespräch mit dem Außenminister Mazedoniens waren die Höhepunkte einer Reise der Junge Union nach Skopje. Wie die Junge Union Coburg-Land in einer Pressemeldung mitteilt, war sie gemeinsam mit dem JU-Bezirksverband Oberfranken für mehrere Tage vor Ort und machte sich ein Bild von der Lage an der griechisch-mazedonischen Grenze, an der bis vor kurzem Zehntausende Asylbewerber ein Camp errichtet hatten, das dann von der griechischen Seite geräumt wurde.
JU-Bezirksvorsitzender Jonas Geissler betonte im Gespräch mit Beamten in Mazedonien: "Die Sicherung der Grenze und die Schließung der Balkanroute waren ein wichtiger Akt, der für Sicherheit und Stabilität in Europa gesorgt hat." Die EU müsse den Mazedoniern dankbar sein, dass sie die erforderlichen Maßnahmen unternommen haben.
Im Gespräch mit dem mazedonischen Außenminister Nikola Poposki machte Sebastian Hofmann (Ortsverband Neustadt) klar, dass Europa Mazedonien hierbei unterstützen müsse. So würden an der Grenze auch Beamte anderer europäischer Staaten eingesetzt. Allerdings drücke sich die Bundesregierung auch hierbei weiterhin von der Übernahme der Verantwortung und unterstütze Mazedonien nicht. "Dies muss geändert werden! Deutschland profitiert am meisten von dem Schutz der Grenze. Hierbei muss es auch seinen Teil dazu beitragen!", forderte Hofmann.
Sebastian Hofmann betonte die Bedeutung eines internationalen Austauschs. So könne man im gemeinsamen Dialog viel voneinander lernen. Deswegen seien auch die mazedonischen Regierungspartei sowie mehrere Nichtregierungsorganisationen besucht worden. red