Als einen Ort voller Bücher, aber nicht nur zum Schmökern, präsentierte Andrea Bols der Jungen Liste (JL) Ebern und Umgebung die Eberner Stadtbücherei. Sie leitet die Bücherei seit 16 Jahren. In dieser Zeit hat sich viel verändert.

Für einen neuen Anstrich sorgte das Team der Bücherei selbst. Der Bauhof unterstützt immer wieder beim Mobiliar. Doch es wird immer Baustellen geben, bei denen kostengünstige und daher meist kreative Lösungen gesucht werden.

Die Kreativität zeigt sich nach einer Mitteilung der JL auch im Alltag der Bücherei. So werden immer wieder Themen-Tische gestaltet.

Die 18 000 Bücher, DVDs, Spiele, Musik- und Hörbuch-CDs sind weiterhin im Trend und verzeichneten vergangenes Jahr über 47 000 Ausleihen, ein Rekordwert für dieses Jahrtausend. Nicht miteinberechnet ist die "Onleihe". Dabei können seit letztem Jahr die Kunden auch E-Medien ausleihen.

Die 34 000 jährlichen Besucher kommen jedoch nicht nur zum Ausleihen in die Bücherei. Kindergärten machen dort einen Bücherei-Führerschein. Sechs Mal im Jahr findet ein Büchereibasteln statt, es gibt ein Sommerferienprogramm, und wöchentlich kommen auch Flüchtlinge vorbei, die dort gemeinsam Deutsch üben. Und manchmal trifft man auch eine Person aus der Ferne an, die den büchereieigenen Geocach sucht.

Ein weiteres Angebot ist die kostenlose landkreisübergreifende Ausleihe, die das Angebot der Bücherei steigert. So werden hier ohne Zusatzbeitrag Medien aus anderen Bibliotheken des Landkreises beschafft. Um sehr spezielle Anfragen erfüllen zu können, gibt es auch die Möglichkeit, Medien aus Büchereien in ganz Deutschland auszuleihen. Jedoch ist dafür, im Gegensatz zu einer Fernausleihe in den Universitätsbibliotheken, eine Aufzahlung nötig.

Die Besucher der Jungen Liste waren sich einig, dass das Büchereiteam einen sehr guten Job macht und die Eberner Stadtbücherei unbedingt erhalten werden muss, wie sie betonen. red