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Glaube

Junge Band feiert Premierenauftritt in St.-Augustin-Kirche

Eine erfolgreiche Premiere hat die erst Anfang Juni gegründete oberfränkische Band "Full of Fire" gefeiert. Die vier jungen Leute begleiteten den Freiluftgottesdienst der katholischen Gemeinde St. Aug...
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Die Band "Full of Fire"  Foto: privat
Die Band "Full of Fire" Foto: privat

Eine erfolgreiche Premiere hat die erst Anfang Juni gegründete oberfränkische Band "Full of Fire" gefeiert. Die vier jungen Leute begleiteten den Freiluftgottesdienst der katholischen Gemeinde St. Augustin in Coburg mit ihrer Musik aus dem reichhaltigen Repertoire des "Neuen Geistlichen Liedes". Technische Unterstützung leisteten - vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in Coburg vermittelt - Julius und Jan. Kaplan Andreas Stahl, der die Messe gemeinsam mit Pastoralreferent Ralph Walta zelebriert hatte, stellte das Quartett anschließend vor. Der anhaltende Applaus, der über die voll besetzte Außenanlage der Kirche erklang, machte eine Zugabe unausweichlich.

Die Bandmitglieder, die 17-jährige Felicia Ramming (Untersteinach bei Stadtsteinach), Felicitas Bönig (16, Gaustadt) sowie Paul Sagasser (15) und Sofia Mützel (17, beide Weidach) hatten sich vor der Corona-Pandemie bei einem der Bandwochenenden auf der katholischen Jugendburg Feuerstein in Ebermannstadt kennengelernt, welche die Werkstatt "Neues Geistliches Lied" (NGL) des Erzbistums Bamberg dort mehrmals im Jahr durchführt. Natürlich sind alle vier auch Mitglied im NGL-Verband.

Der Name der Band ist in doppeltem Sinn Programm: "Natürlich brennen wir für die Musik. Aber wir nehmen, wie auch unser Bandlogo ausdrückt, bewusst Bezug auf das Pfingstgeschehen der Apostelgeschichte: ‚Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt, wie von Feuer.‘ Es ist vielleicht vermessen zu sagen, wir seien vom Heiligen Geist erfüllt. Aber doch - wir wollen mit der Musik die Begeisterung, die Freude und die Hoffnung weitergeben, die unser Glaube schenkt", erklärt Felicitas Bönig.

Und warum das "Neue Geistliche Lied"? "Das Neue Geistliche Lied ist nicht besser als beispielsweise die Gregorianischen Gesänge, die traditionellen Kirchenlieder, als Gospels und Spirituals, die Taizé-Gesänge oder die religiösen Werke der klassischen Meister. Es ist anders, es spricht vielleicht andere Menschen an. Die Geschmäcker sind bekanntlich auch hinsichtlich der Musik verschieden. Gerade die Vielfalt, wie wir Gott loben, preisen und danken, den Glauben, die Frohbotschaft verkünden können, öffnet die Türen zu den Herzen."

Etwaige Anfragen, auch für Taufen, Hochzeiten oder Ähnliches nimmt die Band unter E-Mail FullofFire.Band@web.de entgegen. red

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