"Selten hat mich ein Klavierspiel so berührt", sagte der erst kürzlich verstorbene Altbundespräsident Roman Herzog über Amadeus Wiesensee. Der 22-Jährige hat so ziemlich alle Preise gewonnen, die man in seinem Alter gewinnen kann, und er wird schon jetzt wegen seiner faszinierenden Ausstrahlung gefeiert. Am Sonntag kommt er nach Burgkunstadt.
Amadeus Wiesensee, geboren 1993 in Würzburg, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren. Bereits zwei Jahre später war er Schüler von Professor Thomas Böckheler an der Hochschule für Musik und Theater in München. Weitere Stationen seiner Ausbildung waren das Mozarteum Salzburg und das Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter in Hannover.


Mehrfacher Preisträger

Aktuell studiert er an der Hochschule für Musik und Theater in München.
Der junge Pianist gewann mehrfach erste Preise, unter anderem bei "Jugend musiziert", beim Karl-Lang-Wettbewerb und auf dem Internationalen Münchner Klavierpodium.
Im Januar 2014 gab Wiesensee mit dem ersten Liszt-Klavierkonzert sein erfolgreiches Debüt in der Münchner Philharmonie. Kurz darauf gestaltete er gemeinsam mit Stipendiaten das Kammermusikfest an Bord der MS Europa auf einer Reise durch Mittelamerika. Auch bei vielen Festivals war und ist er ein gern gesehener Gast.


Brahms, Händel und Prokofjew

Im Rahmen der Kultursonntage kommt Amadeus Wiesensee am 12. Februar um 17 Uhr in die alte Vogtei nach Burgkunstadt.
Auf dem Programm stehen Werke von Johannes Brahms, Friedrich Händel und Sergej Prokofjew.
Karten gibt es im Büromarkt Schulze in Burgkunstadt, in der der Tourist-Information Lichtenfels, bei der Kulturgemeinde 09572/3246 oder online unter der Adresse www.baur-stiftung.de. Der Eintritt kostet 15 Euro. red