Die Generalsanierung der Jugendräume im Kindergartengebäude war dem Großenseebacher Gemeinderat bereits in der Sitzung Anfang Dezember ausführlich vorgestellt worden. Nun sollen nach Abstimmung mit der Jugendkapelle einige Änderungen eingearbeitet werden. Architekt Erich Popp erläuterte diese in der jüngsten Sitzung.

Zwar wird die Erschließung leider nicht vollkommen barrierefrei möglich sein, jedoch sollen zumindest die Türöffnungen vergrößert werden.

Das Herren-WC bleibt weitgehend unverändert und wird mit je zwei Urinalen und Boxen ausgestattet.

Der bisherige Lagerraum bleibt bestehen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, einen Einzelübungsraum zu schaffen. Auch der Mehrzweckraum bleibt in seiner Raumanpassung unverändert. Schallschluckdecken sollen positive akustische Veränderungen erzielen.

Der große Jugendraum wird um ein weiteres Fenster und mit dem Lichtraum vergrößert. Diese Räume werden ebenfalls mit Akustikdecken ausgestattet.

In den Jugendräumen werden je zwei Deckensegel vorgesehen. Im Weiteren wird die hintere Außenwand des großen Raumes als Akustikwand gestaltet.

Intensiv diskutiert wurde die Ausgestaltung des Damen-WC-Bereiches. Ergebnis war, dass anstelle des Behinderten-WCs zwei WC-Boxen vorgesehen werden.

Diese Änderungen haben zu einer Kostenveränderung von ursprünglich rund 133 000 Euro auf nunmehr 153 470 Euro brutto geführt, was der Gemeinderat einstimmig billigte. red