Kronach — Amtsgerichts-Direktor Jürgen Fehn feiert heuer sein 25. Dienstjubiläum. Der Präsident des Landgerichts Coburg, Friedrich Krauß, überreichte ihm als Anerkennung für seine geleisteten Dienste in einem kleinen Festakt im Historischen Rathaus die Dankurkunde der Bayerischen Staatsregierung.
Willkommen geheißen wurden die Richter und Staatsanwälte der Landkreise Kronach, Coburg und Lichtenfels von Kronachs Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein (FW). Er freute sich, dass Kronach Gastgeber der Dienstbesprechung im Landgerichtsbezirk Coburg sein durfte. Er brachte seine Anerkennung und Wertschätzung für die verantwortungsvolle Tätigkeit Fehns als Kronacher Amtsgerichts-Direktor und für das gute Miteinander zum Ausdruck. Gleichzeitig würdigte er das große persönliche Engagement Fehns, der sich auch in seiner Freizeit im Ehrenamt sehr für den Stadtteil Neuses einbringe.
Der Landgerichts-Präsident stellte fest, dass er gerne in die Kreisstadt gekommen sei, auch weil er viele angenehme Erinnerungen mit Kronach verbinde. "Meine erste Richterstation war hier - von 1991 bis 1994", blickte Krauß zurück. Im Mai 1991 sei ihm, als er Zivilsitzungen geleitet habe, ein Referendar gleich positiv aufgefallen - zum einen durch dessen durchdachte Schriftsätze, zum anderen weil dieser die Verhandlungen "souverän wie ein alter Hase" geleitet habe. Dabei habe es sich um den jetzigen Direktor des Kronacher Amtsgerichts, Jürgen Fehn, gehandelt. hs