Das Jüdischen Lehrhaus Bamberg lädt am Donnerstag, 1. Juni, zum Vortrag "Das Jüdische Museum London", ein. Referent ist Prof. Christoph Houswitschka. Der Vortrag stellt Geschichte und Konzept des Jewish Museum London vor. Im Jahre 1994 zog das 1932 gegründete Museum vom bürgerlichen Bloomsbury nach Camden Town und vereinigte sich dort mit dem 1983 gegründeten London Museum of Jewish Life, das im East End lag, dem Stadtteil, an dem Generationen verarmter Migranten ankommen. Während das Museum im Woburn House religiöse und weltliche Kunst ausstellte, sollte das Museum im East End jüdisches Alltagsleben, vor allem auch das Leben jüdischer Arbeiter aus der Zeit der Einwanderung zu Beginn des 20. Jahrhunderts zugänglich machen. Vor dem Hintergrund einer kurzen Einführung zur Museumstheorie wird das Konzept des neuen Museums vorgestellt, das Tradition mit modernsten Museumskonzepten zu verbinden versucht. Das jüdische Museum versteht sich als eine Institution, die an der Kreativität einer multikulturellen Gesellschaft teilnimmt und selbstbewusst gegen Vorurteile und Engstirnigkeit auftritt. Beginn ist um 19 Uhr im Raum 00.26 an der Universität 2 (Innenhof St. Martin). red